
DIE GESPRÄCHE DER FRAUEN AM VIRTUELLEN BRUNNEN
Der Wille
Der Brunnen, wo man das Wasser in der Tiefe schöpft, ist ein Sinnbild dafür, was diese Frauengruppe seit vielen Jahren tut: Wir treffen uns, wir schöpfen aus der Tiefe un serer Erfahrungen, unserer Erkenntnis, unserer Weisheit in ko-kreativen Gesprächen und hoffen dabei, für Menschen, die das Viseo anhören, eine Anregung zu geben, eine Inspiration zu sein. Wir hoffen, dass uns das gelingt. Aktiv an den gesprächen teilzunehmen ist eine Option für jede interessierte Frau, die sich auf diesem Level einbringen möchte.
Das live Gespräch fand am 30.1.2026 statt
Wenn Du bei diesen Gesprächen teilhaben willst, melde Dich bitte!
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Die Frauen am Brunnen treffen sich auch in 2026 und zwar sind wir jetzt im Januar und wir sind im Moment zu sibnen vereinigt und machen kurzes Checkin. Ich fange oben links heute an mit Annaler. Bei mir bist du oben links. Ja. Ja. Ähm meine meine Zeit ist irgendwie so verteilt auf schlafen und emotionale Arbeit habe ich festgestellt noch mal so so ganz ganz ganz ganz tiefe Schichten, die da dran kommen und es scheint etwas anstrengend zu sein. Jedenfalls ist momentan das überwiegende Lebensgefühl
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Müdigkeit und damit gebe ich weiter an die Birgitta. Ja. Ich hatte heute ein Gespräch ähm mit einer Frau auf der Uni, die ich sehr gern mag und ähm ich überlege immer noch, ob ich noch was schreibe und äh war halt sehr es war mir sehr schwierig überhaupt zu erklären, was ich vielleicht schreiben können wollte, aber sie hat sehr gute Fragen gestellt. Allerdings ist es dann ziemlich tief gegangen für mich, so dass so so meine kleinen Traum da sich da dann gezeigt haben und das hat sie glaube ich auch
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bezweckt, um mich ein bisschen zu fokussieren und da bin ich jetzt gerade am Verdauen. He heute habe ich malmer gedacht heute ich habe gleich mal zuerst niedergeschrieben, was äh was mir direkt in Erinnerung war und jetzt habe ich mal freigegeben für YouTube schauen und euch besuchen und morgen geht’s weiter mit der inneren Arbeit. Außer es kommt jetzt heute eine auf, das weiß man ja nie. Und ich gebe weiter an die liegende Ramona. Danke schön. Ich bin unter anderem jetzt auch für euch nach Hause gekommen.
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Vorhin ich in Leipzig. Ähm, der integrale Salon hatte den Martin Demke eingeladen zum Thema Soziokratie und der hat uns alle herausgefordert. Der hat bis 23 Uhr Inhalt gemacht und dann sind wir noch zum Döner gegangen noch und dann habe ich die letzte Straßenbahn, die Rücklichter gesehen und musste dann nach Hause laufen. war also toll der Inhalt als auch also überhaupt das ganze Setting und so und die Menschen, aber war halt super anstrengend. Genau. Und heute kam ich wieder und hatte gleich Besprechung für
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mein Ehrenamt und ich habe es aber geschafft. Ich war noch in der Badewanne, was ich ja fast immer versuche und äh ja, bin kaputt und aber auch schon wieder so ein bisschen durch die Badewanne aktiviert und äh aber gut und und noch Bett fertig. sozusagen für nachher, wenn ich wenn wir durch sind. Also ja, also alles in allem finde ich hat das Jahr ganz gut angefangen und ich freue mich auf euch auf heute Abend. Dann mach mal weiter, Monia. Ja. Ähm, ich bin auch seit einigen Tagen genauso wie meine Enkelin und meine
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Töchter müde, ohne irgendwelche innere Arbeit zu machen. Ich bin ganz betroffen, dass ihr da alle so viel arbeitet an, die Analise auch und äh, also ich kann auch müde sein ohne innere Arbeit. Schön. Äh hab viel also Wäsche aufgehängt und gewaschen und solche Sachen und ja, also zum Thema, also vielleicht könnten wir auch mal die Notwendigkeit einer inneren Arbeit. Woran erkennen wir das und wie wie wissen wir, ob wir uns überfordern oder geht’s sich immer aus? oder also sowas wä auch ein mal Thema. Ich gebe weiter
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an die Victoria. Danke. Ähm mein checken ist, dass ich aus irgendwelchem Grund, weiß nicht warum, vielleicht, dass ich äh nie schlafe. Also ähm ich habe wenig zu sagen, muss ich sagen. Ähm, aber ich bin sehr froh hier zu sein und ähm euch wiederzusehen und ähm Oh, der will be done. Ja, wir können ich freue mich auf einen religiösen religiösen Gespräch besonders da wir Frauen am Brunnen sind. Ähm, aber ich weiß, dass es nicht so sein wird, aber trotzdem ähm ich habe ich habe eine äh ein Bekannten äh etwas über Frauen am
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Brunnen gesagt und sie hat gesagt, ah, das ist ein eine christliche Geschicht hab gesagt, nicht genau, aber die Titel kommt wenigstens also von also davon. Also, ich gebe weiter an ähm an Anna. Du hast noch nicht gesprochen, oder? Ja. Oh, du hast schon gesprochen? Nee. Oh, gut. Gott sei Dank. Okay. Ja, ich bin ein bisschen verwirrt, weil ich nie schlafe, wie ich gesagt habe. Ja, dann an dich bitte. Gut, ich komme vom Tanz. Freue mich auch, dass ich jetzt wieder dabei bin. Im Jahr war ja schon Anfang vor Monat
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auch schon sozusagen bereit. Ähm und habe eine Zahnop hinter mir und gestern hat man gar nichts gesehen. Da war ich in der Schule mit meinem Ehrenamt und heute früh bin ich so aufgewacht mit der Gabacke. Genau. Und hab’s ja und ähm ähm wie geht’s mir? Also, ich habe den Tod meiner Schwester jetzt wirklich drei Monate bin ich wie aus einer Erstarrung äh oder bin ich jetzt so bisschen mehr aufgetaucht wieder. Es tut gar nichts, also gerade nichtmer so spitz weh und ähm Genau. Und jetzt habe ich es erste Mal,
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weil ich gerade so Umorientierung habe, wie geht’s weiter? Also mache ich die Webseite weiter und so und das ist so wie habe ich den ersten Blogbeitrag geschrieben und so wie ein neuen Aufschwung. Also das ist selber meine eigene Lebenswendezeit. Genau. Danke schön. Und ich gebe an die Heidi. Ja, danke. Dazu muss man sagen, dass ja deine Webseite Lebenswendezeiten heißt, nicht? Genau. Genau. Ja. Und ich denke, wir sind irgendwie alle in der Lebenswende Zeit, habe ich so das Gefühl immer. Ja. Und ich bin auch ganz bestimmt in
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der Lebenswendezeit, Neuorientierung äh und Müdigkeit, also ja, aber das kommt auch von innerer Arbeit. Und außerdem finde ich, dass so emotionale Arbeit wesentlich müder macht, als wenn ich rausgehen kann und ordentlich auf dem Grundstück was tun, was im Moment absolut kaum möglich ist. Ein einziger Tag, die anderen Tage regnet’s und dann kann ich nicht an meine Olivenbäume und da fühle ich mich wie eingesperrt irgendwie und wie inaktiv und obwohl ich ja ein bisschen was auch mache, aber es
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ist nicht das gleiche als wenn man sich so richtig körperlich draußen bewegen kann. Ja, unsere Themen stehen jetzt zur Debatte. Entweder wie kann ich meinen Willen durchsetzen, was ja eine sehr ähm soll ich sagen, schwierige Ausspruch ist, weil wir gesagt haben, ja, alle christlichen und buddhistischen und sonstigen lernen sagen, ja, man soll ja loslassen und nicht so viel wollen und so weiter. Das wäre zu sagen und dies mit der inneren Arbeit. Vielleicht können wir das ja miteinander verbinden, diese Geschichte,
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denn viel an der inneren Arbeit liegt da daran auch, dass man will irgendwas oder man meint es zu wollen und dann kriegt man es nicht oder anders als man will und dann kommt die Enttäuschung, dann kommen die Trickers und weiß der Teufel was und und dann das loszulassen ist halt schwierig. Das jetzt einfach nur so als Beispiel. Ähm wenn euch irgendwas dazu einfällt zum einen oder anderen Thema. Dann wirft es in die Runde und dann werden wir sehen, wie es weitergeht. Also, ich kann bloß noch mal wiederholen, wo ich das eben gelesen
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habe. immer gedacht, wir sind eine spirituelle Gruppe und dann kommt so eine Einladung, wie gesetzt ich meinen Willen durch und hab durch lachen müssen wegen Manifestorfau mit unglaublichen ähm ähm sozusagen Energien zum eben Willen durchsetzen und gleichzeitig dieses eben eigentlich lernen mit dem egal aus welcher Philosophie will be dann oder im chinesischen mit dem Lebensfluss, mit dem Tao mitgehen und kein Widerstand Stand sozusagen oder ein Widerstand wahrnehmen, alles annehmen. Also, es ist
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schon sehr verwirrend, wem oder welcher so, wie soll man sagen, welcher welchem Impetus soll ich folgen. Also, ich finde es echt herausfordernd. Ja, und ich finde dazu noch die Frage, was will ich denn wirklich? Was will ich denn eigentlich? Ist das, was wir denken, was wir wollen? Ist es, was wirklich wollen? Wisst ihr das so genau immer? Also, ich weiß nur, dass wenn ich früher wirklich versucht habe, mal meinen Willen durchzusetzen in einer Beziehung, dann konnte ich das Ergebnis gar nicht genießen, wenn ich wenn ich es geschafft
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hatte. Also z.B. mein Partner davon zu überzeugen, dass wir jetzt spazieren gehen, dass ich jetzt unbedingt spazieren gehen will mit ihm und wenn ich es geschafft hatte, dass er mit mir spazieren gegangen ist, dann habe ich das überhaupt nicht mehr genießen können. Also, mir, ich habe irgendwann gelernt, äh es zu wollen, dass ich nichts will sozusagen oder einfach genießen, was da ist, weil alles andere nicht zu Befriedigung geführt hat, sozusagen. Ja, da kann ich dir völlig folgen. Analyse, weil mir geht’s auch so
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ähnlich, aber ob das jetzt aufgrund der buddhistischen oder teroistischen oder sonst und jetzt frage ich mich, was ist mein Wille und am einfachsten ist es nichts zu wollen, aber das kann es ja auch nicht sein, ne? Äh weil wie die Welt derzeit unterwegs ist, ist das ja nicht so optimal. Also, was sind meine innersten Bedürfnisse? Und wie kann ich sie umsetzen? Ist vielleicht eine andere Formulierung, ne? Wenn ihr so alle vom Willen die Angst habt, war gut, ich gebe weiter an die äh Birgit, weil
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die lächelt so. Ja, ich weiß noch nicht so ganz, wie da jetzt weiter reden können möchte. Ähm, weil zuerst dieses Willen durchsetzen, das war mir ja auch unheimlich, weil ich will genauso wie die Analisa gesagt hat, wenn ich gegenüber dem Josef etwas durchsetze, was er nicht will und er lasst sie breit klopfen, dann ist er ja nachher grantig und da muss ich habe ich zwar meinen Willen, aber ich habe nebenbei einen grantigen Menschen, der mir das Leben so irgendwie sehr schwer macht. Also ist es jetzt nicht wirklich
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klass und wenn ich meinen Willen äh verständlich mache und und ähm äh das ist für mich jetzt heute war ja das ganz ich habe glaubt die weiß was ich will. Aber das dann jemanden verständlich zu machen, der keine Ahnung hat davon. Die habe ich jetzt ungefähr ähm ich habe es zwar vor paar Wochen mal kurz gesehen, aber die Frau habe ich ja 5 se Jahre jetzt nicht gesehen und ihr jetzt da was genau verständlich machen, was mir vielleicht gerade jetzt äh als Wille daherkommt. Das ist mir sehr schwer gefallen.
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Äh und ich habe gemerkt äh ja der der Wille ist schon ganz wichtig und auch in der in dieser eben, weil die Zeit zu schwierig ist und man hat da Leute vor sich sitzen, die wirklich absolut den Willen durchsetzen. Was macht der Trump und was macht der Putin? Und den den She von China, den kenne ich nicht wirklich, aber die versuchen in taktierend und irgendwie ihren Willen durchzusetzen, das ist mir das Gegenteil von ein Vorbild. Andererseits ist es schon gut irgendwie meinen Willen zu ähm zu aktivieren, um da ähm bis für mich
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war es bis jetzt immer so mein Wille war, eigentlich verstanden zu werden bei Dingen, die die schwierig sind, die halt die anderen vielleicht jetzt gerade nicht so denken oder so, aber das durchsetzen der Kiefel ist schon noch ein bisschen äh oder wie kann ich meinen Willen so eben so unter die Leute bringen, dass hier Freund haben damit. Das war eher die Frage für mich. Was ich nett fand, wie du gesagt hast, was mir so an Willen daherkommt, das ist äh so, dass der Wille plötzlich auftaucht. Äh, das kommt eben wieder zu meiner
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Frage. Was ist eigentlich der Wille? Was was ich als meinen Willen bezeichne und vor allen Dingen das Objekt meines Willens? Ja. Und ist es auch ähm macht es Sinn denn durchsetzen zu wollen oder nicht? Was ist der der der die Kosten? Was sind die Kosten, wenn ich meinen Willen durchsetzen für mich oder für andere, ne? Das sind alles so so Fragen. Natürlich, wenn man eine Art von Willen hat und den überhaupt nicht unter äh durchsetzt und den ständig unterordnet, das ist ja dann Codependence, nicht?
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Koabhängigkeit ist ja auch nicht gerade äh das allerbeste mit wie man unterwegs sein sollte. So, was ist denn dein Wille? Der Wille und dann der das Objekt des Willens. Das müsste man ja auch irgendwie trennen, oder? Also, ich mache momentan gerade einen Meditationsfurs und da ist ein ein Spruch gerade im Vordergrund. Ersetze deinen Willen durch Fokus. Und dann mein Beispiel, das schön sichtbar wird, äh ist mir eingefallen, wenn ich über ein Drahtseil laufen würde, was ich nicht kann, aber wenn ich
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da drüber laufen würde, dann kann ich den Willen haben, nicht runterzufallen oder ich kann den Fokus haben, heil drüben anzukommen. Und das, glaube ich, macht einen Unterschied. Äh und das der Fokus ist wesentlich leichter, den kann ich halten, egal wie ich das dann oder wie das Universum drauf reagiert, sagen wir mal so. Also, wenn ich den Fokus habe, verstanden zu werden, mir vielleicht auch Fragen gestellt oder ähm also ich komme weg von dem kleinen ich muss, ich muss ich muss oder ich will, ich will,
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ich will hin zu ähm den Fokus aufs Gesamtergebnis zu haben und das kann durchaus zum höchsten Wohle aller sein. Und da ist ein wichtiger Teil davon, also auf das bin ich jetzt gerade äh wurde ich gerade gestoßen, das dann so zu formulieren oder so darzulegen oder so herzuzeigen, dass dass dieser Fokus auch für andere sichtbar wird äh in in einer erfreulichen Weise. Ich finde das voll voll schön den Gedanken mit dem Fokus. Also der Wille, das ist bei mir so eine Welle, die kommt und jetzt will ich das
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und dann will ich halt vielleicht dann bald wieder was anderes. Ähm und diese Welle, das gibt ja Kraft, die die gibt schon Kraft, wenn wenn sie da ist, aber ohne Fokus schwappt die irgendwo dann hin und ist wieder weg oder schwapt überw drüber, was man noch weniger was noch weniger super ist. Ähm ja, so weiter mal. Also, mir fällt halt ein, sowas wie ähm ein Unterschied zwischen mein Wille ist Bedürfnisse haben und auch versuchen sie erfüllt zu bekommen oder sie zu erfüllen. Und das ist was anders wie
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wirksam sein, selbstwirksam oder für andere z.B. Und dann fällt mir auch sowas ein. Ich habe das jum Design Chart gerade von der Monia äh vor mir häng liegen, sozusagen, weil das so weil der das Thema von dir eben kam und denke mal wow eine Willenskraft und gleichzeitig sowas eben Führungskraft. Also gibt’s auch sowas wie heimlich manipulativen Willen durchsetzen, die Autorität sozusagen hinterm Thron? Äh also es gibt so eine offensichtliche Wirksamkeit und eine, die subtiler ist. Also, das sind so ganz
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viele Aspekte. Äh und dann eben auch die Absicht eben, wozu eigentlich? Also, was ist das höhere anzustrebende Ziel? Genau. Und dann noch die, was du Heidi angesprochen hast, was ist wirklich äh mein eigenes und was ist anglernt oder hinkonditioniert, also was ich sozusagen erreichen soll mit meinem Willen und was ist wirklich mein meins, also diese Zielorientierung oder geht’s wirklich nur um auf dem Weg sein? Also ja, ich finde es ein ganz wesentlichen Punkt und ich habe da immer ein Beispiel
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da dafür. Als ich 13 war und meine älteren Brüder abends zum Abendbrot Bier trinken durften und ich nicht, da hatte ich den ausgesprochenen Willen Bier zu trinken. Als ich dann endlich dufte, fand ich das ganz schrecklich, aber ich habe, weil ich es ja können weil ich groß sein wollte, habe ich dann gelernt Bier zu trinken. Und es ist doch sicher nicht der Wille, von dem wir so eigentlich sprechen äh wollten oder sollten. oder sag wir mal der der selbstlich ist nicht sag zu dem Beispiel fällt mir anderes ein,
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das war jetzt nicht mit den Brüdern, sondern ich war ja so ein Vaterkind, weil meine Mutter bald wieder ein Kind hatte und der dann mit dem beschäftigt war und jetzt war ich mehr auf meinen Vater hin orientiert und mein Vater aß gern Oliven und ich fand Oliven Oliven gar nicht wirklich gut, aber aus Liebe zum Vater habe ich Oliven gegessen, einfach weil er die gegessen hat und weil ich ihn gern mögen hab und inzwischen es ist viel Zeit vergangen und ich liebe selbst Oliven, aber es es war eigentlich
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aus Liebe und nicht aus ähm ich kenne so Situationen mit meiner Schwester, ja, wo man immer aus Competition oder so das macht, aber aber man kann es auch aus Liebe machen und dann kommt da was raus. Schön. Also irgendwie wenn ich so zuhöre, habe ich das Gefühl, der eigene Willekt ein. Also, dass man dann Dinge, die man eigentlich gar nicht mag oder letztlich also, dass man sie nur, dass man nur versucht etwas zu erreichen, was eigentlich gar nicht einem selbst entspricht. Also Wille ist Wille ist also immer ich kann mich an
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holrop erinnern, wo man der auf mein Solarplex gedrückt hat und auch w ich ich mir ist da nicht eingefallen, wie das Wort heißt, dass er aufhört und so und also das war wirklich schmerzhaft. Also, der Wille ist ähm Ich habe ja meine Human Design Chart nicht von mir und die haben wir ja schon lange da geschaut. Danke Anna, dass du das magst für mich. Ähm, also Wille ist immer ein relativ diffuses Thema für mich gewesen, weil meine Mutter, wenn ich meinen Willen durchsetzen wollte, hat dazu gesagt, sei
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vernünftig, Moni. Und dann war ich halt vernünftig und ob das der Wille war, kann ich eigentlich jetzt so spät als na eigentlich nicht wirklich. Du sagst, Wille ist einengend. Es kann sein, aber muss ja nicht, ne? Äh, ich denke, was das Thema ist, was will ich wirklich? Also, was ist das mir eigener Wille und was ist der, was die Anna ja auch sagte, von außen irgendwie dir zugetragener Wille und du machst das aus Lebe oder aus Notwendigkeit oder weiß der Teufel was und übernimmst es dann und denkst, du willst das wirklich und
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wie kann man das unterscheiden? Ja, ich habe in der letzten Zeit bemerkt, dass ich kaum Wille habe und und das vielleicht das gerade deswegen ähm tue ich nichts. So, ich habe in der letzten Zeit habe ich verschiedene Kollegen ähm also die das die Arbeit von verschiedenen Kollegen, also in der Musik, aber auch in der also in ähm an der Universität z.B. Professoren und so weiter. Leute, die ich kenne, ich habe bemerkt, dass sie einen ungeheuer starken Willen haben und ihre Energie zu zu ähm zu arbeiten und zu forschen und
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zu also ähm aufzuführen, also je nachdem, was sie machen beruflich. Ähm das kommt vom Willen her irgendwie. Das ist so ein ein Energie ähm eine Energiequelle irgendwie. Also so das habe ich in in eigentlich in der letzten Zeit, weil weil ich über ich habe ich habe ähm äh ich habe bereut, dass ich äh momentan nichts wirkliches zu tun habe, also vom Beruf her. Und dann habe ich gedacht, na ja, vielleicht bin ich selbst schuld, weil ich äh zu wenig Wille haben, also das etwas durchzusetzen. Ich denke daran, z.B. Ich
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suche jetzt einen Pianist. Ähm weil mein mein Pianist seit den letzten 20 Jahren also zu teuer sei. Also niemand kann ihm zahlen. Er verlangt zu viel Geld und ich suche, aber ich suche nicht wirklich. Also ich habe einige so Notizen LinkedIn oder ich weiß nicht was und aber das ist das ist zu schwach. Also, das ist nicht als ob ich also 100 E-Mails pro Tag schreiben würde oder ich weiß nicht, was weiß ich. Und ähm gestern habe ich einen Vortrag gehört, also das war von einem ähm einem Biologen, der ähm also die
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Organe, also also wie heißt das? Transplant machen wir. Ah, da ist die Marie Rose. Na ja, dann höre ich auf. Aber auf jedem Fall habe, er hat Jahre und Jahre und Jahrzehnte gearbeitet, also sehr mühsam, um mm Probleme zu lösen in seinem Fach, was jetzt mit mit AI man in eine Stunde machen kann. Und er hat in seinem Vortrag gesagt, ja, das ist unglaublich. Ich habe Jahre und jahrelang diese Ziffern und so weiter, also alles per, also mit der Hand gemacht und jetzt können diese junge Leute in be ein paar
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Minuten das erledigen, aber er hat etwas ganz interessantes gesagt. gesagt, aber eigentlich bereu ich das nicht sowieso es war wie es war, aber ich habe Disziplin gelernt und ich habe diese diese Durchsätzigkeit äh diese diese ähm das habe ich gelernt äh und das ist ein Vorteil, dass ich jetzt eigentlich ähm über die den jüngeren Leute eigentlich habe, dass ich dieses Disziplin habe. Also genug damit und Marie Ros willkommen und ich schweige jetzt. Hallo Marie Ros über Willen. Äh was ist eigentlich der Wille und kann ich den
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durchsetzen oder soll ich den lieber sein lassen, loslassen? Wie in Spiritualität oft äh äh gesagt wird und so? Das sind wir mittend drin. Magst du kurz was eincheckmäßig sagen? Mhm. Ja, ich war in äh also ich komme zu spät, weil ich in Luxemburg in einem Vortrag war, der halt sehr interessant für mich war über Architektur im 19. Jahrhundert in Luxemburg Stadt. Ähm der Wille, ja, ich habe im Laufe der Zeit halt immer mehr gehe ich immer mehr dahin, nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.
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Also, das ist das immer so in der inneren Haltung. Was wird gebraucht für mich und für alle anderen? Was wird ge Ja, das will ich, ne? Was gebraucht wird für mich und für alle anderen und dass das ein ganzes ergibt so mal kurz, weil ja und diese Haltung versuche ich ja glaube ich bin ich doch schon einigermaßen drin. Na ja, gut. Jedenfalls ist das meine Ausrichtung immer wieder. Ja, schön. Du hast Neues reingebracht. Wille als Haltung. Ja. Ja. Ja. Woran erkenne ich deinen in großgeschriebenen Willen, den Willen,
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deinen Willen, den Willen Gottes oder des Universums? Woran erkenne ich das? wenn es mehr Lebendigkeit bringt und wenn es den Menschen, die mit mir sind und der Natur, die mit mir sind, wenn meine Handlungen äh da Lebendigkeit reinbringen. Äh, ich kann es jetzt nicht sagen, ob das immer dann der Wille des Gottes oder des Universums ist. Aber es gibt schon so äh so inneres äh wenn man jetzt, ich war mal ganz sicher, das Gespräch heute das das muss jetzt sein und die Vorbereitung dafür ist richtig. Also
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nicht muss sein, sondern ich freue mich, dass das ist und ähm äh und ähm zu viel Wille da ist wirklich nicht gut. Ich denke immer nur an das, was die Anna gesagt hat von dass man, dass das eigentlich Freude am Wirken ist und wenn die Freude am Wirken da mitkommt irgendwie ab jetzt heute war es dann nachher sch, weil irgendwie wenn es dann plötzlich wieder mit allen möglichen konfrontiert wirst, ist die Freude mal kurz ein bisschen durch ähm durch Traurigkeit und Leid gedämpft, aber es ist im Grunde Grundfreude, die
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die sagt: “Ah, das ist jetzt ein äh ein Weg, wo wo wieder eine neue Form von Wirksamkeit ist. Jetzt bin ich Oma und der Hebräisch unterrichten und das ist s nette Wirksamkeiten und mit dem Josef zusammen sein oder einfach äh das Leben in der Natur genießen. Aber ein bisschen nur mehr weiterzugeben von dem, was mein Leben ausmacht oder so, das finde ich ist ähm ich bin ja sehr introvertiert, sehr oft und würde das gerne ein bisschen nach außen tragen. Also, da ist dann so dieses diese Sehnsucht nach
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Wirksamkeit und ähm ja einmal soweit. Ich habe die Tendenz unter Gottes Wille oder dem Universums äh zu verstehen, wenn so Synchronicities äh passieren und außerdem, wenn innerlich so ein ganz tiefen Gefühl da ist, das ist richtig. Es kann natürlich immer noch manchmal falsch sein, vor allen Dingen falsch im Bezug auf das, was man hinein interpretiert. Muss nicht unbedingt deswegen falsch gewesen sein. Es kann gut gewesen sein auf einer anderen Ebene, aber das ist schon mit so einem tiefen inneren Gefühl
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von Vertrauen im Misstrauen zu tun. Äh was mir jetzt nur einfallt zum Thema richtig, der Wille, den setze sie eigentlich ein, wann ich Sachen mach, wo ichmer denk, ich weiß, dass es gut ist in irgendeiner Weise, wenn meine Wohnung sauber ist und dann habe ich den Willen, dass ich die in diesen nächsten zwei Stunden sauberer mache als wie vorher oder So Dinge, die eigentlich nicht so total meinem inneren Bedürfnis entsprichen, aber doch auch meinem inneren Bedürfnis entsprechen, damit das Leben gut weitergeht. Da brauche ich oft
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ziemlich einen Willen, damit es passiert. Und wenn es nicht passiert, bin ich unzufrieden. Aber aber da braucht schon irgendwie ein Willen. Das das kommt jetzt nicht allein allein aus der Freude an der Wirksamkeit. Glaub, also ich sorry meine Stimme, ich habe ganz praktisch den Willen bei euch zu sein mal wieder. Meistens ist Freitag schon irgendwie mit äh Treffen und allen möglichen Privatsachen belegt, aber mein Körper sagt, ich muss eigentlich ins Bett und ich habe Mühe euch zu folgen und wach zu bleiben. Die letzten
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drei Tage waren so voll gepackt und ähm ja, ich freue mich, dass ich euch gesehen habe und ich bin jetzt vernünftig und verabschiede mich von euch und hoffe, dass ich äh dass es wieder mal ein Freitag gibt, äh wo mein Energielevel noch dafür reicht, dass wir äh uns austauschen können. Ich danke euch und wünsche euch viel Spaß und ich werde jetzt abhauen ins Bett. Tschüss. Ja, das war der innere Welle während du Birgitter von dem äußeren Willen den der wo der innere Kontrolleur sagt, das musst du mal
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endlich sauber machen. Nun mach mal. Ja, so ein induzierter B, ne? Ja. Ja, ich denke gerade ans Human Design. Also das Herzzentrum im Human Design ist ja glaube ich Willenskraft. Also wenn man es das definiert hat, kann man mit Willenskraft was erreichen, also zuverlässig erreichen. Und das haben, glaube ich, wenn ich mich recht erinnere, aber Anna, du kannst mich gern korrigieren, glaub 30% der Menschen ungefähr definiert. Das heißt, das was man immer so propagiert, dass man seinen Willen einsetzen muss, um irgendein Ziel
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zu erreichen, das ist nur für 30% der Menschen stimmig. Die anderen 70% können dieses Zentrum nicht äh zuverlässig anzapfen. Also, das ist schon mal auch definiert und aber es hoppert, hoppelt halt. Also, da ist es nicht äh als Energielieferant brauchbar. Meinst du, dass das Herz als Energielieferant da ist oder irgende Wille, der irgendwo na das ist schon der Körper. Also, wenn man das nimmt, das jumesign, dann ist es eine Kraft im Körper, die Willenskraft sozusagen, die verlässliche. Äh, mir fallt halt ein, also ich bin immer, ich
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bin keine Juman Design Frau mehr. äh obwohl ich es total schätze, aber diese sozusagen diese Einteilung ähm da bin ich innerlich gar nicht mehr dabei. Was mir einfällt ist, ich glaube schon, dass es unterschiedliche Qualitäten und Aufgaben gibt eben, das habe ich ja gemeint mit Führungskraft unterschiedliche Rollen auch, die man in der Gesellschaft hat, wo man eben braucht, wo es gut ist, die zu haben, z.B. Und gleichzeitig dieses Mensch sein heißt eigentlich Antworten aufs Leben und nicht den eigenen Willen
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durchsetzen. Also diese diese Sensibilität zu spüren, Wurst ob es jetzt Synchronizitäten sind oder andere Dinge, die sozusagen durchs Leben leiten. Wann also und das heißt ja auch, wenn es einfach ist, easy ist right, alle möglichen Sprüche, die es da so gibt, aber das so ein Gespür dafür, wenn der Widerstand groß ist, dann stimmt was nicht. Aber auch da gibt’s das Gegenteil. Ja, also ich glaube hundertprozentige und Wissen sozusagen ähm ist das das ist richtig und korrekt, aber ich denke eben, wem dient der Wille? Das zu
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hinterfragen ist essentiell. Also, wenn ich mich, wenn ich noch mal an mein Avatarkurs damals zurückdenke, ich glaube, wir haben, ich bin nicht mehr ganz sicher, sieben verschiedene Ebenen von Willen ähm unterschieden. Ähm, wir fallen sicher nicht mehr alle ein, aber z.B. der Überlebenswille, der ist autonom. Also, wenn etwas passiert, was wo wir instinkt reagieren, um uns in Sicherheit zu bringen, dann ist überhaupt kein persönlicher aktiver Wille, über den man nachdenken muss, sondern der Wille kommt praktisch aus
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dem aus dem Instinkt, aus dem körperlichen Überleben einfach raus. Ähm, da bewirkt bewirkt man da manchmal Dinge, die man so normalerweise gar nicht schaffen würde. Also, der Freundin hatte mir erzählt als Studentin, ähm sie war als als Jugendliche gerne abends ist sie ausgebüchst zum Tanzen, also über ein Balkon runtergeklettert, weil sie durfte nicht und eines Abends, als sie heimkam, war auf einer Straße Straßenkreuzung in LKW gestanden. Ganz untypisch. Und als sie da vorbei ist, sprang der Fahrer raus mit einem
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Brunftschrei sozusagen und sie ist nur noch gerannt und ist dann mit ihren Tanzschuhen über einen Zaun gesprungen, wo sie sich am nächsten Tag gefragt hat, wie sie das eigentlich hingekriegt hat. Also dieser Schock, dem entkommen zu müssen, hat Kräfte freigesetzt, die die sie normalerweise gar nicht hatte. Genau. Und dann gibt’s natürlich, denke ich, auch sowas wie ein emotionalen Willen. Also, da könnte man sich z.B. auch fragen, wie habe ich als Kind, mit welcher Emotion habe ich als Kind meinen
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Willen doch gesetzt? War das eher mit Hut auf dem Boden schmeißen und schreien oder Mama, ich will aber ich bin so traurig, wenn oder schau mal, ich habe da was gesehen, also mache ich das mit Freude oder mit Angst, wenn ich das nicht krieg, dann also es ist auch mal interessant zu zu schauen, wie habe ich das eigentlich als Kind gemacht? Ja, und dann gibt’s auf jeden Fall eben auch diesen höheren Willen, von dem wir schon gesprochen haben, wo wir dann sagen, dein Wille geschehe. Ähm, was vielleicht, könnte man auch sagen, eine
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Projektion nach draußen ist, was eher vielleicht so ein seelischer Wille ist, so ein getragen sein, ähm was vielleicht für den fürs Ego auch unangenehm mal ist. Ähm, da wären wir dann bei der Innenarbeit angekommen, ähm wo man aber das Gefühl hat, doch das ist stimmig, das ist richtig, das muss jetzt so sein wztlich. Und dann gibt’s noch ein paar Schichten dazwischen, die ich alle, glaube ich, vergessen habe, aber so viel für jetzt. Es finde ich sehr inspirierend, dass du das jetzt noch mal aufgefächert hast in
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die verschiedenen. Das macht äh kann man gut drüber nachdenken noch mal und nachspüren, wo bin ich jetzt eigentlich? Bei welchem Willen will ich jetzt gerade was wollen? Ja, das finde ich auch spannend, so eine Durchdeklinierung der Entwicklungslinie des Willens. Was ist eine postmoderner Wille? Was ist ein integraler Wille? Was ist ja eine moderne Willensausrichtung? Ja, da kann man schon auch noch viel entdecken, wo man gerade dran ist. Nachdem wir ja eigentlich ein integrale Gruppe sind. Magst du da mal ein
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bisschen so ein paar Ideen äh zu rotem Willen und blauen Willen oder Überlebenswillen? Haben wir ja gerade schon gesagt, hat die Anna Lisa gesagt, wo gar gar nicht groß drüber nachgedacht wird, sondern wird einfach gemacht. Magst du das ein bisschen durchdeklinieren? Wir können es zusammen machen. Also, mir fällt da schon einiges auch ein. Ja, jetzt der Stammeswillen, da ist es einfach die Geborgenheit zu haben, zu wollen in dieser Geborgenheit zu bleiben vom Stamm. Und der rote Wille ist schon auch ein klarer Wille. Ich
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will jetzt meine Macht haben. Ich will eigenmächtig sein im Guten und im das kann gesund sein, es kann eben auch aber ungesund sein, ne? Und der blaue Wille ist eh ein Wille, ich will meine Rolle ausfüllen, ich will meinen Platz in der Gesellschaft haben und äh den auch dann leben. Und da bin ich auch dann einverstanden damit, wenn ich ein Arbeiter bin oder wenn ich eine Gräfin bin, ich bin einverstanden dann mit dem und will das Leben, ne? Und der moderne Wille ist natürlich möglichst viel Wissen, Wissen und Rationalität und äh
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auch dann konkurrentest Konkurrenz. Ich will besser sein, ich will zeigen, was ich kann, ich will erreichen, was mir möglich ist. der moderne Willen und äh der grüne postmoderne Wille ist halt dann eher ein wir wir möchten lieb sein miteinander, wir möchten empathisch sein, wir möchten in einer Gruppe ähm sowas. Wir möchten Konsens auch, ne? Diese diese Grundqualitäten. Ja. Ven kommt der integrale Wille. Wir möchten alles integrieren, alle Ebenen bewusst haben und integrieren vielleicht. Ja. Und mit allen Ebenen kommunizieren
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können. Das ist ein etwas, wo ich auch bewusst mir immer wieder überlege. Tatsächlich äh bei jeden Menschen, wie kann ich mich an wie kann ich mit dem kommunizieren, damit da eine Verbindung entsteht? Das ist etwas, was ich schon auch immer wieder will und bewusst angehe. Ja, das wäre das für die Vegeta wichtig. Ja, noch mal. War mal, ich habe es nicht verstanden. Wäre das wichtig heute, ne? Ja. Aufne kommunizierst du mit der Frau, ne? Genau. Ja, da auf alle Fälle, also das war jetzt sehr, beide beide Analysen waren sehr schön.
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Sowohl das von der Analyse mehr das persönliche und dann mehr das äh die mit den Ebenen. Das ist sehr hilfreich, da weiter innerlich sie weiter zu damit zu befassen ein bisschen und ähm wobei das beim Kommunizieren hast voll recht mone das das stimmt da genau, aber ich war auch noch nicht so ganz klar, was was auf welche was will ich eigentlich kommunizieren. Ja, und da habe ich den Fokus die Analise erwähnt hat. Ja, der Fokus. Ja. Ja, der Fokus. Genau, der ist der ist total wichtig. Ja, und das ist aber
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das war jetzt schön, die dass das noch mal so schön her gesagt hast. Ähm, was ich ein bisschen überlege, das hat jetzt nicht so sehr mit mir persönlich zu tun, weil du hast da gesagt, vom Stammes äh will man will da eingebettet sein und dann gibt’s ja die magische Ebene, wo sozusagen die Naturkräfte oder die wilden Dämonen oder sowas die irgendwie beeinflussen will. Und das ist mir jetzt gerade nahe gekommen, weil mein Schwager, der ähm hat einen Film gemacht über OCD, Opressive Compulsive Disorder,
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das ist ja Zwangs Zwangsstörungen und hat mit Angst und Unsicherheit in der Gesellschaft äh in Verbindung gebracht. Und für mich ist diese Zwangsstörungen, die laufen ganz stark. Also bei ihm jedenfalls, ich habe sie bei ich weiß, wie er das äh für sich ähm was bei ihm da gelaufen ist bei den Zwangsstörungen und das ist ganz stark die magische Ebene hängen geblieben. Wie wird ihr da den Willen äh sehen auf der magischen Ebene? Die magische Ebene ist präpersonal. Da gibt’s noch keinen persönlichen Willen
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wirklich. Da gibt’s den kollektiven Willen, sich zusammenzuschließen, um um äh ja, um besser zu leben. Sie ist präpersonal. Ist präpersonal. Ja, es gibt noch der der selbst der eigene Willen, das ich das kommt ja erst mit dem Roten mit der ja der Kriegerenergie kommt das erst. Ja, aber in den in diesen Zwangshandlungen, da geht’s ja immer darum, dass man sozusagen die die Bücher ganz genau richtig auf den Tisch legt oder die Hände 100 mal wascht und dann verhindert man damit völlig unlogisch, also auch
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Leute, die total rational denken können, völlig unlogisch verhindern sie damit irgendwo innerlich, dass einer Person was passiert oder dass sonst irgende schreckliches Unglück passiert. Magisches Denken. Ja. Ja. Ja. Und es sind Stereotypien und Stereotypien da ist der eigene die eigene Person ist ja da ein bisschen verschwunden. Genau. Ja. Da wirst eben überschwemmt von diesen von diesen Stereotypien und die die dür sie dann irgendeinen Auslos suchen. Das heißt, da ist der Wille eigentlich irgendwo außen, oder?
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Ja, also oder weg. Ja, in dem Moment ist der persönliche Willen weg. Mhm. Ja, man ist zwanghaft. Macht man irgendwas ohne das bewusst äh zu wollen? Ja. Oder das Tote genau oder gerade man will es nicht und muss es trotzdem tun sozusagen. Die Umgebung verlangt, die Natur verlangt das oder der Gott oder irgendsonst was nicht. Das ist nicht dein Wille, sondern der Wille und entsprechend musst du dich verhalten. Äh es sind Körper im körperliche Impulse auch vielfach dann. Ja, ja, ja. Sehr körperlich. Also, sie
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waren da einige Menschen sind zu Wort. Das war toll, dass er mit dem Film so nach außen gegangen ist. Und das sind einige Menschen, denen es jetzt im Vergleich ja relativ gut geht, die halt schon länger in Therapie waren oder so und die über das alles gesprochen haben und gezeigt gezeigt haben, was sie da erleben. Ja, aber das war jetzt müssen wir jetzt nicht tiefer hineingehen, wan aber es war mal gerade Anliegen über das kurz nachzudenken. Danke. Was hat Wille mit Intention zu tun oder Intention mit Willen?
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Was ist der Unterschied? Ja, das frage ich gerade. Also für mich ist Intention etwas, was man sich vornimmt, aber was dann einen gewissen Willen braucht, damit man auch dahinkommt. Das ist jetzt so mal aus dem am aus dem Blauen raus äh gesprochen, aber Intention allein ist noch kein Wille. nicht. Ich erlebe das Wort Wille eher als so ein Impuls, so ein energetischer Impuls, der da ist und die Intention, da ist schon ein bisschen Denken mit dabei, da sind Ideen mit dabei, die schon ein bisschen ausführlicher sind. Ich weiß
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nicht, wann ich das Wort Intention, das gibt es ja wahrscheinlich nicht äh hat es wahrscheinlich nicht in Stammeskulturen hat’s das wahrscheinlich noch nicht gegeben. Ist ja vielleicht auch mehr eine Ausrichtung Intention als Ausrichtung. Ja. Ja. Was wäre dann der Unterschied zum Fokus, wenn so Ausrichtung ist? Fokus ist für mich mehr so, also richtig auf einem Punkt und Ausrichtung ist mehr so die die Richtung eben, aber nicht konvergierend. So, also das ist alles gefühlsmäßig jetzt. Intention hat für mich mit Denken zu tun
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und Fokus hat für mich mit dem Zustand zu tun. Mhm. Das ist interessant. Ja, danke. Also, jetzt kommt natürlich so von, also von mir nur die Idee mit viel weicher sowas wie Aufbruch, Traum, eine Vision oder so. Ähm ähm und dann noch die Frage eben, wer ist es? Wer setzt sozusagen, wer ist es dahinter? Ist es ähm Mann selber? Also ist es sozusagen wie soll man sagen, das reine selbst oder ist es was aufgesetztes? Ähm, also was ist das die Quelle sozusagen oder? Ja, hab nicht das richtige Wort dafür. Also das echte, was
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ist sozusagen das das die echte Vision oder der echte Aufbruch der mir oder halt dem Wesen, das äh oder der der Gruppe? Ähm und was ist aufgesetzt, konditioniert oder ähm ja und was entspricht einem, wenn man jetzt von einem Menschen ausgeht, weil mich das halt beschäftigt, dieses Grad beschäftigt mich dieses ähm was ist was ist das eigene wirklich das eigene und was ist ähm das Gesetzte von aus dem Feld, aus dem ich komme. Dann machst ja ein ganz neues Fass auf her, ne? Müss man nicht fortsetzen.
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Ja, aber das ist schon wirklich eine Frage, ne? Was ist das eigene Um? Wie weit nimmst du vom Feld auf und gibst ins Feld rein und so das kann man das überhaupt je entscheiden, frage ich mich, aber egal. Wir sind schon relativ am Ende. Wir können noch ein bisschen weitermachen, aber vielleicht äh schon langsam ans Checkout denken, zusammenfassen für uns. Ich habe jetzt gerade zu Anna das Feld der Vergangenheit oder so. oder ist halt die Frage dann, wie weit bin ich mir dessen bewusst, kann ich mir es bewusst
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werden und dann ob die Zukunft oder auf die Gegenwart äh will ich eigentlich auch im Feld und dem Willen des Feldes, dann bin ich da wieder bei dem, dass ich den Willen den Willen des Feldes auch mit einbeziehen will, aber dann trotzdem etwas bewusster damit umgehen. Mhm. Mir kommt es mit dem Feld auch ein bisschen so vor, wie dass jede und jede die in dem Feld gerade drinnen sind, haben ja andere Antennen und nehmen andere Sachen wahr und der eigene Wille und der Wille vom vom Feld, die sind immer irgendwie in irgendeiner Art von
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Verbindung oder von mir aus auch manchmal Antipathie, aber aber Aber die Wirksamkeit, die entsteht gerade dadurch, dass ich was wahrnehmen, was womit ich dann erwirken kann. Ja, also dass ich was wahrnehmen im Feld, wo dann meine Wirksamkeit gefragt ist und nicht jetzt unbedingt die Wirksamkeit von irgendwem anderen. Ist das so ein bisschen Gefühl habe ich derzeit oder dass die Wirksamkeit von mir und von anderen eben zusammen passt. Aber das kommt ja wieder zurück auf die Frage, was ist nur mein Wille oder oder
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nicht? Denn gerade wenn wir vom Feld sprechen, kann es sein, dass besonders sensitive Menschen aus dem Feld bestimmte Sachen aufpicken und die dann selber übernehmen und äh ist es aber nicht ers. Ja, und das dann unterscheiden zu können, du. Wow, wow, das ist glaube ich nicht ganz so einfach. Da habe ich heute so Ding gehabt, weil ich verzettel mir auch oft und führt mir dann ein bisschen vor mir selber, wann ich so viel Leid sehe im Feld rundherum. Egal, ob es jetzt Bettler sind oder ob es Migranten sind, denen es schlecht
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geht oder ob es das und das geht. Und dann ist man das vollz viel und dann gränt sie mir dann fast zu viel ab. Ähm, aber ähm dann bin ich drauf kommmen, also ich muss jetzt nicht alle helfen können, sondern ich das meine ist dann das, wo ich strahlen kann, also nämlich, wo ich denen dann so kleine kleine Sonnen schenken kann und nicht nur äh versuchen mühsamst ihr Leid zu lindern, wo man das vielleicht gar nicht liegt, sondern eher wo gewisse Strahlkraft entwickeln kann. Bis jetzt ist es aber eher mehr Theorie. Also,
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aber Strahlkraft finde ich toll. Ich muss noch was sagen, weil ich das Chart jetzt mache ich es dann weg. Mon, ja, das darf ich ja sagen, es gibt ja sowas wie Fingen, also sowas wie ähm letztendlich das Thema, dass es ein paar Menschen gibt, die wirklich subtil führen, also sowas wie Gruppen oder das Feld oder so, also wirklich eine andere Wirksamkeit haben als eben, also mein kleiner Wille ist bestimmt nicht nicht ähm hat keine große Ausbreitung und manche haben Riesenausbreitung, also eine Riesenwirkung
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schon spannend. Und man kann es nicht machen. Genau, das wollte ich sagen. Ich kann dir ich kann dir die Monia sagen, ja, ich vermute, du hattest eine große Wirkung als vermut mir wieder eingefallen und ich kann nicht sagen, dass es mein Wille war damals, aber dass die Idee gekommen ist, ein Frauenfeld im Kberkreis, dass auch die Frauen eine Stimme haben. Das wurde so angenommen, also das war einfach überfällig. Äh ja. Ich habe mir eigentlich gar nicht viel dabei gedacht. Es war irgendwo und jetzt bin ich wirklich froh, dass
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das damals angestoen hab. Mhm. Ich weiß noch gut, wie man bei den bei der Tagung dann den Raum schließen mussten, weil übervoll war, weil alle wollten da alle gewusst, das ist es, was wir brauchen. Mhm. Ja, das war schon coole Initiative. Ja, da bin ich da immer nur dankbar und denk voll gerne an die Zeiten zurück, wo man da heute wirklich äh jetzt bin ich wieder bisschen weiter weg von dem ganzen, aber trotzdem freue ich mich immer, wann ich wann ich an das denke. Ja. Und und es wirkt nach. Ja.
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Und Anna, du meinst damit, dass eben bestimmte Leute dadurch, dass sie mit bestimmten Qualitäten auf die Welt kommen, was man vielleicht im Human Design oder sonst wo sieht, entsprechend dann äh Qualitäten auch entwickeln und haben, die andere einfach nicht haben können, die haben andere, aber z.B. Führungsqualitähigkeiten haben eben nur bestimmte und es kannst du lernen wollen und lernen wollen und lernen wollen und du kriegst nicht hin. Ja, genau. Mein mein meine du bist aufgefordert das zu entwickeln, weil ich habe das an ich
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war ja sehr schüchtern und und das hat erst beim Arbeitsgeisten Wilber dann begonnen, wie ich gesagt, gut, ich mache die Redaktion und da hat sie keiner getraut, wie sie den Haber hinausgeekelt haben, ne? Mhm. Und da hat sich dann keiner getraut dagegen zu reden und daran bin ich aber dann gewachsen. Also das war nicht mein Wille in der Hinsicht, sondern das war ja, ich habe gewusst, ich kann den Haber wieder zurückholen auf irgendeine Weise, aber das dauert halt ein bisschen, ne? Aber Monja, hör mal zu, du hattest in
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intern schon irgendwie eine Führungskraft. Solange ich bei diesen Gruppen dabei war, warst du immer komplett präsent in in in der Gruppe da, auch wenn du nichts gesagt hast, einfach ja, das ist ja schön nicht Präsenz. Danke Heidi, ich bin ganz gerührt die Komplimente. Tatsache, das war mein Checkout, dass ich ganz schön. Das passt gut zum Brunnen, wenn die Tränchen fließen. Ich bin froh, dass ich noch eine halbe Stunde dabei sein konnte. Ich bin ein bisschen gerast mit dem Auto her. um wieder zurückzukommen, aber das hat sich
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gelohnt. Ja, danke für den Austausch. Ja, danke. Ist gerade danke. Ihr hab mir echt gefreut. Das war halt schönes schöner Austausch. Ich weiß zwar jetzt nach wie vor nicht, ob ich meinen Willen durchsetzen will eher eher anders, aber na aber es war echt schön. Also da ist viel zu mitnehmen gewesen. Danke. W haben mich beschäftigt? Also wie gesagt, Lebenswendezeiten, also wir sind immer auf der Durchreise, aber es gibt halt sowas wie Abschnitte und ich habe das Gefühl, ich bin in einem äh und dann eben die Frage auch im
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Alter, also es beschäftigt mich einfach, wie weit ist da überhaupt noch nötig? Also eine Wirksamkeit mich beschäftigt da eben vom also haben und sein. Z.B. Ich bin Buff, das mag ich nur erzählen. In der Bücherei in Planck sortieren sie wirklich Bücher aus. Müssen sie ja, weil sie ja wieder Platz schaffen müssen für neue. Aber der Erich from haben und sein steht immer noch im Regal. Ja, danke für die Runde. Hab mich freut wieder dabei zu sein. Ja, ich fand das jetzt auch sehr interessant und es arbeitet noch in mir
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ähm so verschiedene Aspekte zusammenzubringen. Das war jetzt sehr lebendig. Danke schön. magt auch noch was sagen? Ja, komischerweise hätte ich vielleicht mit der Ramone ähm ins Bett gehen sollen. Nicht mit der Ramone, aber ähm bei mir ist es ist es erst Mittag. Äh, aber ich habe mich sehr gefreut. Es äh es ist immer sehr spannend und ich bin dankbar für eure ähm eure Geduld meinem uralten Deutsch gegenüber und äh ja, es ist ein ein spannendes Thema. Also, ich hoffe beim nächsten Mal ein bisschen
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mehr wach zu sein, aber ich bin dankbar, dass ich dabei sein könnte. Danke. Danke auch euch ein. Wolltest du noch was sagen, Birgitta? Äh ja. kurz zum haben oder sein, weil ich habe das früher mit Freude gelesen und da ist ja hebräische Sprachphilosophie bisschen drin, weil es das haben ja im Hebräischen nicht gibt. Also in der hebräischen Sprache sagt, etwas ist bei mir oder ist nicht bei mir, aber das haben wird irgendwie umschrieben. Das ist ein Sein, was bei mir oder bei wem anderen ist. Und das
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ist mir gerade eingefallen. Das ist im Russischen ja auch so, als ich angefangen habe, das zu lernen. Ja, das fand ich sehr spannend, dass man bei mir ist es und ich hab das. Ja. Ja. Jetzt hatte ich viel Freude mit euch und es war ein schönes Sein miteinander und danke und wir sehen uns in nächsten Monat. Macht es alle gut. Bye bye.
Zusammenfassung der Diskussion:
„Wille und innere Arbeit in der Gruppe Women at the Well, Januar 2026“
Dieses Video hält ein reflektiertes und tiefgehendes Gruppengespräch unter Mitgliedern des Kreises Die Frauen am virtuellen Brunnen fest. Im Mittelpunkt stehen die Themen Willenskraft, innere Arbeit und spirituelle Ausrichtung. Die Teilnehmenden teilen persönliche Erfahrungen, philosophische Überlegungen und begriffliche Unterscheidungen zur Natur des Willens, zu seinen Herausforderungen und zu seiner Integration in Leben und Spiritualität.
Zentrale Themen und Erkenntnisse
Aktuelle emotionale und körperliche Zustände
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Viele Teilnehmende berichten von Erschöpfung und Müdigkeit, oft im Zusammenhang mit intensiver innerer/emotionaler Arbeit oder mit Lebensumständen.
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Einige erleben Müdigkeit auch ohne innere Arbeit, was auf unterschiedliche Quellen der Belastung im Alltag hinweist.
Innere Arbeit und spirituelle Praxis
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Innere Arbeit wird als ein Eintauchen in tiefe emotionale Schichten beschrieben – oft schwierig und kräftezehrend, aber notwendig für Wachstum.
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Die Gruppe reflektiert die Notwendigkeit, innere Arbeit mit körperlicher Aktivität und dem praktischen Leben auszubalancieren.
Die Natur des Willens
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Es wird erforscht, was Wille eigentlich ist, mit Unterscheidungen zwischen:
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persönlichem Willen (ego-getriebene Wünsche)
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höherem Willen (im Einklang mit einem universellen oder göttlichen Willen)
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instinktivem bzw. Überlebenswillen (automatische, nicht-bewusste Reaktionen)
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emotionalem Willen (verwurzelt in Kindheitserfahrungen oder -mustern)
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Wille kann sowohl stärkend als auch begrenzend sein – je nach Bewusstheit und Intention.
Herausforderungen von Wille und Manifestation
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Diskutiert wird das Paradox, etwas zu wollen und dann mit Enttäuschung zu ringen, wenn es sich nicht wie gewünscht manifestiert.
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Zentral ist die Frage von Loslassen versus Durchsetzen des eigenen Willens: Spirituelle Traditionen raten oft zur Hingabe, während das Leben zugleich ein gewisses Maß an Durchsetzung verlangt.
Wille vs. Fokus vs. Intention
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Es werden klare Unterscheidungen getroffen:
-
Wille: energetischer Impuls zu handeln oder etwas zu verändern
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Fokus: gebündelte Aufmerksamkeit auf ein Ziel oder Ergebnis
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Intention: bewusste, geplante Ausrichtung, oft verbunden mit Klarheit des Denkens
-
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Fokus wird als nachhaltiger und weniger belastend erlebt als reine Willensanstrengung.
Soziale und zwischenmenschliche Aspekte des Willens
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Schwierigkeiten entstehen, wenn das Durchsetzen des eigenen Willens andere negativ beeinflusst, was zu Konflikten oder Widerstand führt.
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Betont wird, den eigenen Willen so zu kommunizieren, dass Verständnis und Harmonie entstehen – nicht Dominanz.
Wille in spirituellen und philosophischen Kontexten
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Reflexionen über „Dein Wille geschehe“ und darüber, wie das Zurückstellen des persönlichen Willens zugunsten eines höheren Willens zugleich herausfordernd und befreiend sein kann.
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Spirituelle Ausrichtung bedeutet oft, zu unterscheiden, welchem Willen man folgen soll – persönlichen Wünschen oder dem universellen Fluss.
Ebenen und Arten des Willens
-
Bezug auf Modelle, die Willen über verschiedene Entwicklungsstufen hinweg beschreiben:
| Willensart | Merkmale | Beispiel / Hinweise |
|---|---|---|
| Überlebenswille | Instinktiv, automatisch | Kampf- oder Fluchtreaktionen |
| Stammeswille | Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sicherheit | Verbundenheit mit der Gemeinschaft |
| Roter Wille | Durchsetzung von Macht und Autonomie | Gesunde oder ungesunde Machtausübung |
| Blauer Wille | Erfüllen sozialer Rollen und Pflichten | Akzeptanz gesellschaftlicher Erwartungen |
| Moderner Wille | Rational, leistungs- und erfolgsorientiert | Wettbewerb, Streben nach Erfolg |
| Postmoderner Wille | Empathie, Konsens, Gruppenharmonie | Kooperation, Beziehungsebene |
| Integraler Wille | Integration aller Ebenen, Kontextbewusstsein | Bewusste Ausrichtung auf mehrere Perspektiven |
Human Design und Willenskraft
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Bezug auf das Human-Design-System, nach dem etwa 30 % der Menschen ein definiertes „Herzzentrum“ haben, das mit verlässlicher Willenskraft verbunden ist.
-
Die übrigen Menschen erleben Willensenergie eher schwankend oder weniger konstant, was beeinflusst, wie sie Ziele verfolgen.
Wille und emotionale Muster
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Kindliche Willensäußerungen zeigen sich oft in emotionalen Ausbrüchen (Wutanfälle, Traurigkeit).
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Der Wille im Erwachsenenalter kann stark von Prägungen, erlernten Verhaltensweisen oder unbewussten Mustern beeinflusst sein – was die Frage nach authentischem versus konditioniertem Willen aufwirft.
Wille und gesellschaftliche Beispiele
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Politische Figuren (Trump, Putin) werden als Beispiele für einen durchsetzungsstarken Willen genannt, der nicht als positives Führungsmodell gesehen wird.
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Demgegenüber steht der Wunsch nach einer Willensäußerung, die respektvoll und rücksichtsvoll ist.
Wille, Energie und Führung
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Diskussion über unterschiedliche Führungsstile und deren Ausdruck von Willen – offen, subtil oder manipulativ.
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Wirksame Führung ist verbunden mit Ausrichtung, Intention und der Fähigkeit zu inspirieren statt zu zwingen.
Wille und psychische Gesundheit
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Kurz angesprochen wird Zwangsstörung (OCD), verstanden als Ausdruck eines „magischen Willens“ oder kollektiver unbewusster Kräfte, die den persönlichen Willen überlagern.
Praktische Beispiele und persönliche Geschichten
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Persönliche Anekdoten illustrieren Willen im Alltag, etwa das Aufräumen trotz fehlender Motivation oder der Umgang mit Trauer und Übergängen im Leben.
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Die Geschichte, Schüchternheit zu überwinden und in Führungsrollen hineinzuwachsen, dient als Beispiel für die Entwicklung des Willens.
Abschließende Reflexionen
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Die Gruppe erkennt die Komplexität des Willens im menschlichen Erleben an und ermutigt zu fortlaufender innerer Reflexion, um echten persönlichen Willen von äußerer Konditionierung zu unterscheiden.
-
Freude, Präsenz und Verbundenheit werden als Kennzeichen eines ausgerichteten Willens und wirksamer innerer Arbeit hervorgehoben.
Zeitliche Übersicht der Diskussion
| Zeitspanne | Hauptthemen |
|---|---|
| 00:00 – 00:10 | Persönliche Check-ins; emotionale Zustände; Müdigkeit |
| 00:10 – 00:20 | Einführung ins Thema Wille; persönliche Erfahrungen |
| 00:20 – 00:30 | Wille und Hingabe; spirituelle Perspektiven |
| 00:30 – 00:40 | Unterscheidung von Wille, Fokus und Intention |
| 00:40 – 00:50 | Entwicklungsstufen des Willens; kulturelle Perspektiven |
| 00:50 – 01:00 | Führung, kollektiver Wille, Integration |
Begriffe und Vergleiche rund um den Willen
| Begriff | Beschreibung | Hinweise |
|---|---|---|
| Wille | Energetischer Impuls zu handeln | Persönlich, konditioniert oder höher |
| Fokus | Gebündelte Aufmerksamkeit auf ein Ziel | Nachhaltiger als reine Willenskraft |
| Intention | Bewusste Ausrichtung oder Plan | Gedankliche Klarheit, Vorstufe zum Willen |
| Überlebenswille | Instinktiver Drang nach Sicherheit | Automatisch, nicht-bewusst |
| Stammeswille | Bedürfnis nach Zugehörigkeit | Kollektiv, vorpersonal |
| Roter Wille | Macht- und Autonomiestreben | Gesund oder destruktiv |
| Blauer Wille | Rollen- und Pflichterfüllung | Gesellschaftliche Normen |
| Moderner Wille | Leistung, Wettbewerb, Rationalität | Erfolg und Wissen |
| Postmoderner Wille | Empathie, Konsensbildung | Kooperation |
| Integraler Wille | Integration aller Perspektiven | Balance und bewusste Kommunikation |
Zentrale Erkenntnisse
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Wille ist vielschichtig und umfasst instinktive, emotionale, soziale, rationale und spirituelle Dimensionen.
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Wirksamer Wille braucht Ausrichtung und Fokus, nicht bloße Durchsetzungskraft.
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Innere Arbeit ist wesentlich, um authentischen Willen von konditionierten oder übernommenen Wünschen zu unterscheiden.
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Hingabe und Durchsetzung schließen sich nicht aus, sondern erfordern feines Unterscheidungsvermögen.
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Führung und Kommunikation von Willen sollten auf gegenseitiges Verständnis und Harmonie ausgerichtet sein.
Abschließende Bemerkungen
Das Gespräch endet mit Dankbarkeit für die geteilte Tiefe und mit der Erkenntnis, dass die Erforschung von Wille und innerer Arbeit ein fortlaufender, vielschichtiger und wesentlicher Teil des gemeinsamen und individuellen Weges ist. Die Teilnehmenden schätzen die Verbundenheit und freuen sich darauf, den Dialog in zukünftigen Treffen fortzusetzen.









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