DIE GESPRÄCHE DER FRAUEN AM VIRTUELLEN BRUNNEN 

Was ist uns wichtig?

Zusammenfassung

Das Video zeigt eine lebendige Gesprächsrunde von Frauen, die sich virtuell treffen, um über das Thema „Was ist uns im Leben wichtig?“ zu sprechen. Dabei reflektieren sie persönliche Erfahrungen, Lebensphasen, spirituelle Fragen, Beziehungen und den Umgang mit Alter, Krankheit und Tod. Die Teilnehmerinnen teilen offen ihre Gedanken zu Lebensfreude, innerem Frieden, der Bedeutung von Kommunikation und zwischenmenschlichen Verbindungen sowie zu spiritueller Anbindung und Erfahrungen mit Sterbeprozessen. Ein zentrales Thema ist auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, begleitet von der Frage, wie man eine erfüllte Lebenszeit gestalten kann. Die Gruppe tauscht sich zudem über individuelle Praktiken, wie Lichtsprache, Musik und Meditation, und den Stellenwert von Glauben und Spiritualität aus. Die Gespräche zeigen eine Mischung aus Lebensweisheit, Akzeptanz des Alters und der Suche nach tieferem Verständnis über Leben und Tod.

Das live Gespräch fand am 27.2.2026  statt
Wenn Du bei diesen Gesprächen teilhaben willst, melde Dich bitte!

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Die Frauen am virtuellen Brunnen im Februar 206. Wir sind heute in kleiner Besetzung, aber wunderbar. Es ist so schön, wenn alle vier so in den Kästchen sitzen, dann sehen wir sie alle ein bisschen größer. Äh, als Thema wollen wir sagen, was ist uns wichtig in unserem Leben? Und da machen wir wie immer kurzes Checkin. Anna, magst du gleich anfangen? Du hast äh Ja, du bist so reingeschneit vielleicht. Okay, check in. Ähm me, wie gesagt, ich komme vom Contactanzen und find es da irgendwie ganz liebevoll und schön und ähm

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Staun über mich selber, also was ich mit meinen 73, fast 74 Jahren einfach einfach kann, also und wie entspannt und so. Also ich verstehst, da merke ich mein Alter überhaupt nicht. Genau. Und das ist schön und bin mit der Trauer immer noch beschäftigt mit meiner Schwester. Ja, das sind meine Themen. Ich gebe weiter an die Marie Rose. Ja, ich war heute krank den ganzen Tag und äh gestern Abend hat Schützelfros und heute war ich den ganzen Tag irgendwie daneben und äh war dann bei meiner Tochter, weil

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die Kleine auch krank war und die ich von daher schon um 7:30 Uhr dahingefahren bin und mit dem Auto bisschen meine Schwierigkeiten hatte. Und dann lagen wir beide den ganzen Tag auf dem Sofa und sind immer wieder eingeschlafen. Zu zweit war ich froh, dass äh ja, dass ich nicht irgendw in Aktion gehen musste, ne? Aber es tut mir natürlich leid, weil sie war wirklich noch kränker als ich und ich für mich habe ich jetzt in den letzten zwei Stunden gemerkt, okay, jetzt habe ich es gleich geschafft. Es ist wieder die

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Kraft ist wieder da. Von daher ach dann das ist wieder wirklich mal so wieder eine Erleichterung, ne? Wenn ich als mir wirklich übel und schlecht und krank und durcheinander und so war und Gliederschmerzen und alles äh wie sehr das dann äh meinen Horizont so klein macht, ne? Und wie schön es ist, wenn ich dann merke, ah, nee, das ist kein Dauerzustand, das geht wieder weg. Es ist jetzt gleich wieder weg, ne? Also, das ist schon verrückt. Krankheit ist äh ja, was auch nur so ein Grippetag, ne? Ja, von gestern Abend bis

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heute, aber ja und von daher bin ich jetzt freue ich mich euch zu sehen und bin gespannt, was wir da heute zusammen in die Mitte legen können. Und ich gebe weiter vielleicht an dich, Annalisa. Ich bin momentan im Lichtsprachekurs mit den neuen Zentren. Also, das ist wie so eine Art Aufbaukurs auf dem was ich in Kenia schon gemacht habe. Und da ist morgen die letzte Kurseinheit und ich habe heute ganz viel Hausaufgaben sozusagen gemacht, ähm weil das Feld einfach noch noch da ist und ich die Zeit nutzen

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wollte eben auch um Feedback zu bekommen für das, was ich da äh mache und genau noch zu lernen oder mich mich weiter zu verbessern und das hat gerade total viel Spaß gemacht und dazwischen war ich mal einkaufen, was wenn man ein bisschen was Besonderes Das braucht man beim Bus fahren oder beim Auto. Auto habe ich nicht, weil ich morgen Abend noch zu einem Geburtstag eingeladen bin und da noch ein Geschenk brauchte. Genau. Ansonsten geht’s mir gut und geh weiter an dich, Heidi Adelheit, wie immer du mich nennen willst. Ich

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habe gerade versucht wieder mit mein Internet zu verändern, äh damit es nicht ständig abbricht. Ich bin jetzt wieder auf Sellone Hotpot und ich hoffe, das funktioniert. Ja, ich war ich habe jetzt ja jetzt eine Haushüterin da aus Amerika, eine junge Frau, 24 Jahre alt, die italienische Wurzeln hat und einfach sie wollt aus Amerika raus und mal gucken, wie es in der Welt aussieht, finde ich klasse. Und hab so ein bisschen rumgefahren hier und zur Sprachschule, da will in die Sprachschule gehen und die wird solange

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ich nicht da bin hier auf mein Haus und Tiere aufpassen. Es ist sehr schön und ja, Pilat ist heute Nachmittag und noch so ein bisschen rumgemacht. Wir hatten zwei oder drei sehr schöne Frühlingstache, richtig schön warm und heute war es wieder zwar auch nicht gerade kühl, aber komisch, feucht und äh bedeckt und so und ich habe gedacht, endlich ist Frühling, aber na ja, jetzt fah ich ja gleich nach England in Kürze und da ist es eh noch nicht so weit, da muss ich mich eh wieder an Wintertemperaturen gewöhnen.

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Ansonsten freue ich mich, dass ich wieder hinfahre und mir geht’s eigentlich gut. Sehr spannende Zeiten. Und wenn es ums Thema geht, äh was will ich noch erleben? Da ist doch einiges. Ich will auch noch nicht abtreten, liebe Anna. Ich habe auch noch keine Lust. Da ist noch so viel zu erleben. Äh mag jemand von euch anfangen, denn ich möchte ja das hier nicht alles beherrschen. Ich könn stundenlang erzählen, aber ich möchte erstmal euch ein Vortritt geben. Äh darf ich nachfragen? Also, ihr habt’s

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vorhin über dies Thema geh beschlossen im Sinne von was ist mir noch wichtig, diese berühmte Bucketlist oder was? Ja, nicht unbedingt noch, aber aber wichtig auf jeden Fall und so so ein bisschen Abstufungen, was ist das Wichtigste, wenn man das kann und was ist dann nicht ganz so wichtig, wäre aber schön und so in der in diesem Sinne ich hatte es angegeben, weil das gerade bei mir in meinem Leben im Moment halt in den letzten Jahren so immer äh sehr stark im Vordergrund stand und äh ich gerade auch jetzt so ein

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bisschen in die Klarheit komme, was mir wirklich wichtig und meine Hände arbeiten nicht mehr gut, mein Körper hat wirklich abgebaut und das ist einiges, was ich was mir bisher immer total viel Spaß gemacht habe, was mein Körper ganz offensichtlich nicht mehr tun will und deswegen musste ich auch wirklich gucken, ja, was ist mir denn wichtig, was macht mir dann richtig Freude? Und bei mir sind es wirklich Gespräche, Austausch mit Freundinnen, äh mit Freunden, mit äh mit Menschen, also menschliche Beziehungen, Menschen, das

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ist wirklich, es wird immer klarer, das ist das, was für mich am wichtigsten ist im Moment, ne? Ich habe vorher eben mein Leben lang viel rumgekruscht und gebastelt und gemacht und im Garten und genäht und äh sehr viel handwerklich, ne? Und äh auch theoretisch habe ich habe ich den Ahnung, ich habe einen guten Hintergrund mit das der integrale Ansatz ist für mich wirklich perfekt und jetzt es geht wirklich ums äh in das ins Leben zu bringen und das in Beziehungen hineinzubringen. ist es wirklich und da habe ich im

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Moment auch äh habe ich viele Menschen äh wo wo ich richtig glücklich abends dann bin, ne, wenn ich wieder jemand getroffen habe und wieder mit jemanden einen bereichernden Austausch hatte, ne? Ja. Und gleichzeitig auch früher habe ich mich mit Menschen, wo wo die Wellenlänge wirklich sehr unterschiedlich war, wie man so sagen kann, habe ich mich eher fern gehalten und äh habe mich dann abgesetzt davon, wo es mir jetzt auch immer mehr Spaß macht, äh oder mich interessiert äh und ich das auch dann kann trotzdem,

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dass wie soll ich sagen, dass das das heraus das zu äh da in die in die Kommunikation zu kommen, die dann möglich ist, ne? Also da in das Maximum reinzukommen und zu merken, hey, und wenn man wenn ich das erreiche, dann bringt es genauso viel Glück. Egal wie viel wie tiefgründig oder nicht tiefgründig ist. Wenn ich das Maß habe, was möglich ist, dann geht es mir gut damit. Ja, also soweit beziehungsmäßig, ne? Austausch mit Menschen, ja, Kommunikation, ja, das und dass ich auch, wo ich früher äh

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nicht, wenn Menschen, wenn ich von Menschen wirklich irgendwo überrannt worden bin oder ja, weil ich schon die Tendenz hatte, mich anzupassen im Gespräch oder so. und dann nachher total müde war, dass ich es jetzt auch besser schaffe und wirklich offen zu sagen, ich kann da nicht mitgehen in diesem Gespräch, ich kann mir ich kann das nicht auch ich kann jetzt nicht aufnehmen, ich bin damit überfordert, das ist mir zu viel oder so, dass ich das irgendwie ausdrücken kann und ich nicht mehr, das ist mir z.B. Beim

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Begräbnis meiner Freundin da vor se Wochen ist es mir passiert, dass ein früherer Freund, mit dem wir ganz viel zu tun hatten, äh die wo wir aber irgendwann verschiedene Wege gingen, weil wirklich die Kommunikation einfach für mich stressig war, ne, und es trotzdem ein liebevoller Mensch ist, ne? Aber ich dann jetzt gesagt habe, wir er wollte noch mal eben auch noch mal weiter den Kontakt noch mal pflegen und ich habe gesagt, es geht nicht für mich, ich bin einfach nur müde dann, ne? Oder das macht mich einfach nur müde und er

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weiß es. Ich habe nämlich jetzt über einen dritten Person auch, wo wir beide den kennen, ne? Bei dem hat er es dann auch angesagt und es es war nicht umsonst oder wie ich es gesagt habe, ne? Er war nicht äh er war nicht verletzt. Er hat dann gesagt, ja, okay, wir hatten ja was und dann ist es eben jetzt nichts mehr, ne? So, dann sollten wir das jetzt so dann eben so akzeptieren, ne? Ja. So, also, dass ich einfach auch klarer und offener und ausdrücken kann, wann mir wann ich klar kommme, wann es ja für

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mich und für den anderen. Ja, soweit erstmal von mir. Ich kann da ganz stark mit resonieren. Für mich ist ja auch Beziehung. und Zusammensein mit Menschen ganz ganz ganz wirklich äh wichtig wirklich auch und ist ja nicht von ungefähr, dass ich so diese ganzen Gesprächsgruppen irgendwie ins Leben gerufen habe und ähm langsam bilde ich auch so ein Muskel, wie man das so schön nennt, äh mit schwierigen Gesprächen, mit Menschen, die es wohl schwierig ist, sofern die bereit sind, äh das äh mitzugehen. Also finde ich ganz

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spannend, wie wie kann man da miteinander umgehen, äh wenn da irgendwie Konflikte sind oder sowas, was ich früher eher vermieten hätte als gute Waage, ne? Möchte man das ja eigentlich eher nicht, aber ja, das wird äh ich ich habe das Gefühl, ich bin so in der Erntephase des Lebens. Ich meine, alt genug bin ich ja dafür, aber es ist äh irgendwie doch sehr erfreulich, dass ich gedacht habe, ja, hast du doch was gelernt in den Jahren zuvor und die ganzen verschiedenen Ideen und Perspektiven und Ansätze, ne, die

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ich selbst, obwohl ich ja hier so im St. Nimmerleins Land äh lebe, es trotzdem mitgekriegt habe, wo ich ja nicht gerade alle Kurse so um die Ecke habe und so, aber das, was ich mitgekriegt habe, es hat mir schon auch so eine Grundlage gegeben und da kann ich jetzt drauf aufbauen. Und was ist mir wichtig? Ja, mir ist eben ganz wichtig äh die Beziehung zu meinem Freund und damals war es zu meinem Mann, weil ich hätte, ich sage immer wieder, ich habe das Gefühl, ich möchte gerne lernen, ähm Frieden zu

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schaffen zwischen Mann und Frau und das auszuforschen, woran liegt es, dass wir dann oft in so komische ähm Beziehungs äh Abbrüche auch kommen und Was was kann ich noch nicht und was können die anderen noch nicht, damit es dann zum ähm zum ja zum Abbruch eben kommen muss? Und ja, und ich lerne viel, habe viel gelernt und im Moment sind wir beide dabei, jeden Tag äh obwohl wir getrennt sind in einem sehr schönen Buch zu lesen, das heißt Conscious Loving und das muss ich vor langer Zeit mal gelesen

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haben, denn er hat es hier in meinem äh Buchregal da hinten gefunden und es ist überall unterstrichen. Ich kann mich zwar nicht mehr dran erinnern, aber jetzt machen wir das noch mal durch. Ich merke, dass mir die Konzepte und dass ich eigentlich alles schon weiß, ja, so in Anführungsstrichen, aber es ist noch mal sehr schön, weil es dann an Knüpfpunkt äh gibt, äh das dann mit dem eigenen Leben zu füllen. Und mir ist es komplett wichtig, auf diese Art und Weise dann die Beziehung zu gestalten. Und das sind ja viele Fragen, ne, z.B.

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Das kennt man ja, was fühle ich, was will ich? Und dann weitere Fragen, was muss gesagt werden? Wo tut die Vergangenheit meine meine Gegenwart äh beeinflussen? Wo habe ich Vereinbarung gebrochen, was äh will ich beitragen? Und lauter solche Fragen z.B. Das ist nur jetzt äh ein Kapitel und das ist schon spannend und ich merke, wenn wir dann äh ich reg das ja da meistens an, heißt nicht nur wie geht’s dir, sondern was fühlst du jetzt? Ja, und das ist für ihn schwierig und für mir auch schwierig. Also da richtig

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so zum zum Punkt zu kommen, was was man was ist das eigentlich jetzt gerade für ein Gefühl und ähm die der Hinweis darauf über das Körpergefühl zu gehen und dann über die Interpretation des was man im Körper gerade fühlt, fand ich auch wieder gerade sehr spannend, um jedenfalls die die Hauptomotion ähm zu zu benennen. Man kennt es ja nicht auch aus der Mimik und so, wenn man andere Leute sieht, seht sieht man, ob die verschämt sind oder ob die ärgerlich sind oder ob es ob sie freudig sind und sowas und dass man mehr so eine Art

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Grammatik, so ein Vokabular entwickelt äh sowohl von Körperempfindung und und dann eben Worte, wie kann ich das ausdrücken? Das ist mir irgendwie ganz ganz ganz wichtig, dass man wirklich dann auch benennen kann, was will ich eigentlich und nicht so einfach da ja wird schon so irgendwie sein und wenn wenn die Wünsche nicht ausgedrückt sind, ja, wie soll der andere äh das kennen und auch überhaupt sagen, ja, und nicht sich auf drauf verlassen. Äh, na ja, verstehst du schon? Ja, so. Nee, man versteht es nicht, wenn man es nicht äh

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ganz konkret und ich frag dann sehr oft nach und ja, ich finde es sehr spannenden Prozess, in dem ich bin und den möchte ich auch gern weitererleben und das, was ich dann daraus lerne oder was wir draus lernen, das dann irgendwie auch weitergeben können. Entweder durch Sein oder durch Lehren, ich weiß es noch nicht, aber erstmal selber durch die Prozesse gehen und die auch individuell jeder praktisch für sich selber ja auch macht und äh komplett spannend und das ist genau das, wofür ich gestartet bin.

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Beziehung, Mannfrau Beziehung und ich bin froh, dass ich jetzt einen gefunden habe, noch mal einen gefunden habe, mit dem ich das weitermachen kann. Ja. So weit zu mir. Mache ich mal weiter. Also, ich glaube, das Wichtigste in meinem Leben sind einfach Gespräche mit Tiefgang. Ähm, ich kann schon inzwischen auch Small Talk, das ging früher gar nicht, aber äh wenn es keine Gespräche mit Tiefgang gibt, dann werde ich unglücklich oder unzufrieden. Und im Moment erlebe ich gerade eine neue Lebendigkeit, ähm weil ich jetzt

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beschlossen habe für die Lichtsprache eine Software zu schreiben, um die Erstellung von diesen Lichtspracheg zu unterstützen. Also der Kundenkreis, der mögliche Kundenkreis ist relativ klein, weil es nur Menschen sind, die die Ausbildung gemacht haben, die das nutzen können. Sinnvoll. Ähm, aber für mich ist es wie die Softwareentwicklung, die ich ja früher schon gemacht habe, lange Zeit auf eine andere Ebene zu heben. Und ich habe jetzt gemerkt, da kommt so viel Freude auf, die hatte ich das letzte Mal vor

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knapp 30 Jahren oder so. Dann dazwischen war es dann wirklich nur noch ein Geldverdientjob und das war jetzt nicht ganz schrecklich, aber diese dieses Juhu Gefühl, ich darf was Neues entwickeln und wie geht es jetzt und funktioniert oder funktioniert’s nicht? Das ist gerade wieder ganz neu und da fühle ich mich irgendwie lebendig und jung. Ganz ganz schön. Genau. Und ich glaube, das äh auch ein ein wichtiges Ding ist immer wieder dazu zu lernen und Zusammenhänge zu erkennen. Also nicht lernen, was mir vorgegeben

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wird, sondern einfach nach Interesse und das wechselt bei mir immer wieder mal oder hüpft hin und her und eben Zusammenhänge zu entdecken, z.B. zwischen Lichtsprache und Human Design oder ähm ähm also meistens sind die dann ist es soweit auseinander, dass es nicht viele Menschen gibt, die die da Zusammenhänge er spüren können oder so. Aber tatsächlich der Lichtsprache Kurs, den ich in dem ich jetzt gerade bin, der ist schon so eine Verknüpfung von Human Design und ähm und Lichtsprache. Ähm was was total spannend ist.

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Und ich würde eben gern auch das Wissen, was ich so im Laufe der Zeit jetzt angesammelt habe, gern als Dienstleistung unter die Leute bringen sozusagen. Also, mir macht’s tatsächlich Freude sozusagen im übertragenen Sinn Fehler zu finden. Das habe ich schon in der Software immer gern gemacht, Fehler gefunden, aber auch sonst, wenn irgendwo eine Blockade ist, irgendwas nicht funktioniert. Meine Freundin sagt gerade äh, der Tinnetus hat zugenommen, also so ein Pfeifen im Ohr und ich saß heute im Bus

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und habe äh einfach mal spaßeshalbe getestet, was für Ursachen könnten es denn sein und dann kam so eine wichtige Erkenntnis, die ich ja dann noch geschrieben habe. So ja und mit dem kann sie dann wieder weitergehen oder auch nicht, wie sie möchte. Sag doch mal, welche Erkenntnis du hattest für Tinitus, ne? Es ist kein allgemeingültiges. Also, es war in dem Fall es ging um eine um glaub zwei verschiedene Beziehungen und um eine Situation oder Zusammenhänge im Außen, wo sie wahrscheinlich nicht viel dran ändern kann, außer vielleicht

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sich ein Schutz bauen kann oder so. Genau. Mich wird interessieren, was natürlich was du da machst mit der Lichtsprache und den Zusammenhang mit Jum Design. Klar. Magst was sagen dazu? Also im Wesentlichen sind es einfach die neuen Zentren, die neuen Chakren vom Human Design. Es ist aber nicht, also die Lichtsprache hatte ursprünglich mit sieben Chakren gearbeitet und jetzt ist es auf neun Chakr da, also es ist nicht 100% dann vom Human Design, also z.B. das Milzentrum ähm hat die UNA festgestellt, ist wohl

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eher ein Gebärmutterzentrum oder ein Prostatarzentrum, also ähm also jedenfalls für uns in der Lichtsprache, aber eben so dieses dieses das wabert oder es bewegt sich hin und her und inspiriert sich. Ja, vielleicht noch bevor ich dann selber was erzähle, was ist gemeint mit Lichtsprache? Das ist eine Sprache mit Farben und Formen mit heiliger Geometrie und die ist sehr kraftvoll, wenn es ums Manifestieren geht. Also manifestiert praktisch auf der energetischen oder geistigseelischen Ebene und äh das unterstützt einfach ähm

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Veränderungsprozesse dann im physischen. Seiß drum, dass man sich was bestimmtes wünscht, was bislang nicht geklappt hat. Es kann eine Erkenntnis sein, das kann aber auch ganz konkret sein, was weiß ich, ein äh geeignetes Haus zu finden oder zu verkaufen oder ähm einer hatte mal so habe ich jedenfalls gelesen als Beispiel, da wollte einen ganz bestimmten Porsche Oldheimer haben und ja, hat und hat und hat nicht geklappt, aber dann hat er ein Grit bekommen und dann war es hat er Glück oder den Erfolg

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gehabt, hat tatsächlich den Porsche bekommen, den er sich gewünscht hat oder eine Freundin hat sich gewünscht. ähm eine bestimmte Summe Geld zur freien Verfügung, weil sie einen bestimmten Kurs machen wollte und das hat dann tatsächlich auch innerhalb von zwei Monaten oder so geklappt. Also, es hat schneller funktioniert, als sie es ursprünglich terminiert hatte. Der Kurs war allerdings auch schon früher, also von daher braucht sie das Geld dann auch gleich. Danke. Äh, mache ich weiter. Ähm, also ich ernte nicht, ich bin weiterhin

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immer noch beschäftigt mit irgendwelchen wie wie komme ich klar im Leben mit meinem Alleinsein, mit meinem also mit der unterschwelligen Angst und gleichzeitig weiß ich natürlich, das hat was mit meinem mentalen System zu tun. Ich brauche ja bloß nicht in die Zukunft gehen, also eine Bewusstheit sozusagen haben für mein mentales ähm Programm. Was mir wichtig ist, ist auch natürlich Beziehung, also äh Harmonie, also sozusagen, weil ich habe ja einfach die Neigung, also da ist eine Energie einfach da

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emotional zu werden, wütend zu werden, schnell oder also man kann sagen vom Recht haben bis zum wirklich streitbar sein, also und da in eine Sanftheit zu kommen, mir selber gegenüber. Äh, das würde ich sagen, das sind aber Entwicklungsziele. Also da merke einfach, das ist so mein Haupt Fokus. Was möchte ich? Ein Frieden, ein inneren Frieden und äh bis hin zu mich in Ruhe lassen mit so also diese Suche nach hinter den Schleier schauen, was ist was ist der Kosmos, was ist das Universum, was ist nach dem Tod? Also, das sind meine

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Antreiber und gleichzeitig ist es eine Freude, also mich damit zu beschäftigen. Sehr stark und dann ist es gleich wieder so wie hei und was bringt es letztendlich ist es ein Mysterium, das man eben nicht ergründen kann. Lass dich doch in Ruhe und kümmer dich ums Leben, also um ja, um Freude. Äh, also das sind so meine meine Pendelbewegungen, was mir wichtig ist. Tatsächlich ist Ehrenamtschule, also heutz ich mit meiner Gitarre, ich will auch weiter Gitarre, also mich da weiterentwickeln und ich

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kann ja eine Menge Lieder, also das einfach zu praktizieren, das Singen oder Atemübungen und dann sah sich an der Kältenschanze, die gibt’s halt bei Gauting und dann kommt von oben Bub und so und ich kenne dich und bist du und so ist es ein Schüler, der mich eben aus der Grundschule, der mich mich eben kennt und habe ich gesagt, ja, komm halt runter, sitzt die her. Also, es sind einfach schöne Erlebnisse. Das hätte ich irgendwie diese Freiheit ähm die Entspanntheit mit den Kindern umzugehen, obwohl auch da das Thema da

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ist, mache ich es richtig. Also so band so ja so Sachen wie ich ertapp mich dabei, dass ich plötz darf ich die Kinder anfassen, weil ich ich habe ja diese Streitschlicher das halbe Jahr jetzt gemacht und da haben sich wirklich schöne Beziehungen zu diesen Neunjährigen entwickelt und da habe ich mir mal ertappt dabei, dass ich manchmal so wie am Kopf streichel, also der Kurt oder so, die kommen ja auch und sagen: “Hallo Anna” und so und dass ich da achtsam sein möchte einfach in dem, wie

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gehe ich mit diesen Kindern um und eben nicht ausfragen, sondern eher beobachten, eher ähm hinspüren. Das sind so meine Sachen. Genau. Und dann halt auch schauen, wie gehe ich um mit Erwartungen, mit eigenen möglichst eben keine haben. Genau. Ja, das war’s mal zuerst mal. Genau. Das finde ich jetzt spannend. Keine Erwartungen haben. Geht das überhaupt an Menschen? Also an Okay, also ja, also so begeistert wie du, ich habe jetzt ich hab jetzt dein Geburtsdatum nicht mehr im Kopf, aber ich ertapp mich dabei durchaus mein ihr

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wisst ein bisschen was über mein Leben äh dass ich mal manchmal mal denke, mein Gott, also so eine Mischung aus, entweder ich bin dankbar fürs Leben, habe auch meine Rituale dafür und diese Dankbarkeit, die ist auch nicht gespielt, also die fühle ich auch also so äh Ähm, da ist auch Bitterkeit und was ich alles kenne, also aus meinem Leben ist nicht da, aber so das durch die Angst, also es hat ja rauskristallisiert, dass die einfach ich trage einfach mit mir immer unterschwellig und mein Leben lang eben

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Angst mit und das ist da und dann zu denken, ob wann habe ich den bald hinter mir? Also ich beneide nicht die Menschen. Vor allen Dingen, wenn ich dann so eben Katastrophen, Nachrichten und also alles mögliche lese, dann habe ich mich dabei. Oh Gott, Gott sei Dank bin ich schon so alt. Wie geht’s denn den Menschen, die die das alles bewältigen müssen, was da vielleicht kommt? Ja, also beschäftigt mich schon auch. Mm. Also das denke ich mir auch manchmal. Gott sei Dank äh haben wir ein gutes

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Leben schon hinter uns und ich möchte heutzutage nicht mehr 15 sein oder 20 so weiß wie das Leben für dir geht. Ich meine das wussten wir ja auch nicht aber wir sind in einer ganz anderen Zeit aufgewachsen, wo alles nach vorne ging, alles aufblühte, die Möglichkeiten und alles mögliche war und das ist ja im Moment gerade nicht der Fall. Insofern kann ich das verstehen, was du sagst. Aber der Ge, hoffentlich ist es alles vorbei bald oder sowas. Den habe ich nicht. Im Gegenteil, ich möchte gerne ähm, dass ich noch eine Weile ähm

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einigermaßen fit bin, sagen wir mal. Ich habe heute im Pilates. Plötzlich tat mir da der eine äh Muskel da im Bein weh. Ich konnte gar nicht im in diesem Sitz in diesem Satz äh japanischen Sitz, also auf dem Fersensitz nennt man das glaube ich bei uns, konnte ich plötzlich gar nicht mehr sitzen. Da dachte ich, ups, was denn jetzt wieder los? Ja, oder meine Schulter vom Olivenbaum schneiden. Das habe ich jetzt beschlossen, mache ich jetzt nicht weiter, weil hat kein Zweck, wenn man dann ständig die

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Schultern weh tut und so. Aber gleichzeitig merke ich eben, dass ich dann eine enorme Freude habe, wenn ich das mache, mit diesen Geräten umgehe. Ja, und na ja, da muss ich dann so irgendwie den Weg finden. Gestern habe ich dann plötzlich wieder angefangen, ich ein Feuer gemacht und dann den ich, wenn das einmal ist, dann schneidst du jetzt noch das und machst du noch das und anderthalb Stunden habe ich gesagt, so, jetzt reicht’s. Und es hat nicht zur großen Verschlimmerung zugefügt. So, ich muss einen Weg finden,

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wie ich mit meinem Körper da umgehen kann. ohne ihn zu überlasten. Das ist für mich ein ganz wichtiger Zielpunkt, dass ich körperlich einigermaßen fit bleibe. Ich bin keine, ich bin eher eine Couchkartoffel, ich bin kein Bewegungstyp. Insofern fällt mir das die Übungen machen und so schon relativ schwer, muss ich mal sagen. Es muss mich dann immer dazu bringen, hast du es jetzt schon gemacht. Okay, jetzt machen wir das noch und machen wir das noch. Und es gibt ja andere, ne, die dann einfach losrennen und machen und tun. Da

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gehöre ich nicht dazu. Ähm ja, das ist eigentlich wesentliches Ziel, dass ich diese geistige, seelische und sonstige Entwicklung auch mit meinem Körper halten kann, solange wie es irgendwie geht. Da sprichst du mir auch aus dem Herzen, das ist auch ein großes Anliegen für mich und nicht nicht wütend zu sein über den Körper, wenn mal hier wieder was nicht geht oder so. Ja. und zu spüren, ja, wenn es eben im Altern, das nicht meinen zu forcieren zu müssen. Jetzt muss ich dann trotzdem noch fit bleiben und das noch immer machen

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können, was ich vorher machen konnte, dass ich davon auch wegkomme und dann überlege, okay, was ist das äh was an Stelle dessen jetzt angesagt ist, mehr im subtilen, im psychischen, was weiß ich, im geistigen, im spirituellen ist da jetzt angesagt vielleicht was, dass ich da in dem Fluss bleibe. Ja. Es gibt doch diese, also ich denke in allen Kulturen so eine Einteilung in Alters Alters ähm Abschnitte und ähm so m nach Familienphase und Beruf und so weiter ist ja heißt es eben dann ernten, aber dann und die Frage ist eben, also

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wie gesagt, ich werde 74 7 im Juni sowas wie Vorbereitung auf den Tod. Ist das ein Thema bei euch? Für mich war das jetzt eben sehr dadurch, dass ich eine gute sehr gute Freundin auch aus dem integralen Kontext äh die hier bei mir in der Nähe gewohnt hat, 93 war sie und dann schüsentlich ein Krebs hatte, ein Schilddrüsenkrebs und ich habe die vier Wochen auf der Palliativstation begleitet und vorher die letzten 7 Jahre sowieso auch immer im Nachspüren war, weil sie alleine gelebt hat, Was steht jetzt an? Kann ich

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ihr helfen? Was braucht sie an Hilfe und so, ne? So dass ich wirklich sehr damit beschäftigt war, äh zu sehen, aha, wie geht die, wie geht die dahin in diese letzte Phase, ne? Und dass das mit dem Krebs dann schlimmer wird. Ja. Und äh ja, wie geht wie geht das? Wie geht sie damit? Und vorher hatte ich ja auch meine Mutter, meine alte Mutter eben. 24 ist die gestorben und die hatte ich auch die letzten Jahre, weiß so immer immer im Nachspüren, immer im gucken, was braucht sie, ist sie bereit, was braucht

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sie? Ja, und wie geht sie? Wie geht es ihr damit? Wie geht sie damit um? Also so beobachten auch viel beobachten. Aha. So. Und äh so wie meine Freundin dann jetzt doch am letzten Tag wirklich so ist es rund gewesen auf einmal, ne, dieses Sterben. Und äh ich hatte auch ihr wirklich geschrieben, ich wünsche ihr den bestmöglichen Übergang und äh dass ich bereit bei sei dabei zu sein. Und das war ihr wichtig. Sie hatte das Kärtchen dann immer da stehen und hat auch darauf hingewiesen, so dass wir dann

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gemeinsamen hatten, ne? Sie, die den Übergang macht und ich, die da beobachtend, respektiv teilend und äh unterstützend oder einfach nur, weil ich dadurch auch was lernen konnte, wie das gehen kann. Und äh ich habe noch nicht viel mit sterbenden Menschen zu tun gehabt und aber so mein Vater, da habe ich den Andruck gehabt, er das war perfekt. Der Moment war einfach der richtige Moment, ne, wo er gestorben ist. Und meine Mutter hat es ganz lange gedauert, aber dann irgendwann war es auch der richtige

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Moment und dann konnte sie leicht drüber gehen, ne? Und das damit diese Ausrichtung möchte ich halt auch haben, ne? Ja. Wenn es ist der richtige Moment und ich frag jetzt was habe jetzt meine es wird aufgezeichnet, ich hab keine Ahnung ob das überhaupt so ein Thema ist, aber so diese Frage eben geht, wie geht ihr mit dem Nichtwissen um oder mit einem Glauben oder mit einer wirklichen guten Verbindung? Also, ich denke, das gibt’s da gibt’s ja ganz viele ähm Möglichkeiten äh mit welcher Haltung gehe ich hin. Also

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ich weiß nicht, ob ich darf. Ich habe eine Hospizhelferbildung und ich habe bevor die Petra gekrank worden ist, habe plötzlich die Idee gehabt, Mensch, trotz Schule, ich würde gerne, was ich ja schon mal gemacht habe in der Palliativ eben in Schwabing, äh wieder an die Betten mit der Gitarre gehen, mit dem Lied singen und dann äh aber in Germering drüben, da hatte die Petra schon Platz, aber sie ist eben vorher in rechts der Isa gestorben in der Palliativ und Da drüben in Germering da kam jetzt als Antwort: “Ja, sie müssen

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sich noch absprechen. Ich bin schon so fast am Üben eben keine Erwartungen haben, weil ich das Gefühl habe, ich bin da nicht willkommen, also und übe aber eben so in Richtung, ich komme da nur, klar ist es bequemer drüben, also dann innerhalb von 20 Minuten rüberzufahren als mit der U-Bahn quer durch die Stadt äh ja mich zu bemühen an in der Palli in rechts der ISA.” Also, das ist auch so ein Punkt, ich würde gerne, weil ich einfach spüre, da bin ich, das ist das stimmt für mich. Also ich ich kann mit den Kindern total

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gern äh singen, Lieder singen und auch Bewegungen dazu. Also, das ist wirklich eine Leidenschaft von mir und äh und gleichzeitig weiß ich, aber ich kann so viele Mantren und Lieder und glaube ich habe auch erzählt, dass ich eben für die Petra in noch drei Tage vor ihrem Tod gemeint, du hat sie sich auch gewünscht, dass ich gesungen habe und ähm und am Totenbett gesessen bin ein paar Stunden, bis sie halt abgeholt worden ist. Also, das hat das war ein total wichtiger Moment. Weil das z.B. also am klar da hat da

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haben wir gesprochen, das waren drei Frauen, also mein Nichte und ihre Herzensfreundin und ich. Da haben wir dann gesprochen und mit der Petra haben wir gar nicht habe ich gar nicht so viel geredet, war drei Tage vor ihrem Tod. Aber mit Liedern kann man ganz andere Sachen transportieren als mit Sprache. Mhm. Ja. Ja. Das hat meine Schwester und ich, als meine Mutter starb auch gemacht. Wir Hand gehalten und haben die da gesungen und sie war schon ziemlich weg, schon Tage, lange Tage davorher. Aber ich

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hatte trotzdem das Kühl zu spüren. Sie sie versteht das. Sie mm sie wird erreicht dadurch. Sehr schön, dass du das machst, Anne. Mm. Ja. Und es passt nicht für jeden. Ich weiß, dass ich bei meiner Mutter auch zum Schluss öfter mal wieder, weil die früher sehr die war die ist in jede Oper gegangen, in jede Opera Aufführung, die es in Luxemburg gab, ne? Das war wirklich ihr Ding und die ist meines Vaters. Und irgendwann war das vorüber. Und als ich zum Schluss in den letzten zwei Jahren auch immer weil mit mit

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dieser Musik oder mit jener Musik probiert hab, sie hat nicht mehr darauf sie hat nicht darauf reagiert. Kann an ihren Hörgeräten gehangen haben, weiß ich nicht. Äh weil Hörgeräte Musik auch ein bisschen performen. Also die Ich ziehe meine Hörgeräte aus, wenn ich Klavier spiele, ne? Weil die das hört sich einfach quchig an, ne? auch wenn ich sie sonst brauche, aber Klavier, das hört sich quietschig an. Ich weiß es nicht. Ich hab gar nicht gewusst, dass du Klavier spielen kannst, ne? Ja, ich habe

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immer wieder, ich bin immer Anfängerin geblieben, aber ich habe immer wieder gespielt. Na gut. Und mit diesem A mit diesem Unfall konnte ich irgendwann nicht mehr, ne? Es ging einfach nicht mehr. Es hat auch 6 Jahre gedauert, aber jetzt ist der Finger der Macht mit jetzt, ne? Ich kann nicht alle Positionen, weil der ein bisschen kurz ist, aber ich habe jetzt wirklich wieder bei null angefangen, ne? Mal gucken. Ja. Ja. Und bei meiner Freundin hatte ich auch dann mit Musik probiert und die hat auch

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gar nicht darauf reagiert. Das war nicht ihr Ding. Bei ihr war es wirklich auch die K reden mit ihr und ich zuhören. Sie hat geredet wie ein Wasserfall. Ja. Und wie wichtig ist euch diese Verbindung zum also gesetzten Fall, ihr teilt mit mir äh meint, du bist jünger Annalisa, aber ich glaube wir sind ja alle in etwa gleich alt. ähm dieses Connection, also weil mich beschäftigt, das braucht jetzt eine Meditationspraxis noch äh oder Gebet oder wie lang oder meine ich mache die Diaden ja jetzt schon seit bestimmt 6 Jahren jeden Tag

00:40:25
um 7 ähm weil ichmer denk hey irgendwie ja also interessiert mich auch was ist eure Praxis um ähm also ich mache ja das äh noch ein Buch, was ich eben äh weil ich mich immer noch beschäftige. Logisch, ich bin ja selber in einem Trauerjahr. Also ähm dieses was ist nach dem Tod und beschäftig also Sokrates oder Epikur nicht nur die Nahtoderfahrungen, die ich da jetzt die gibt’s ja zu Hauf, ähm sondern auch die ganz normalen Warum soll man sich beschäftigen, wenn du wenn der Tod jetzt ist er nicht da und wenn er da ist, bist

00:41:08
du nicht mehr da. Also das ist Epicur. Ich find’s einfach spannend da hineinzufühlen, wie auch immer. Und äh es gibt ja auch relativ viele Menschen mittlerweile, die so eine mediale Ausbildung machen, äh um in Kontakt zu kommen mit gestorbenen, ne? Und da habe ich eben noch eine Freundin, die ganz da drin steckt, auch weil ihr Sohn eben gestorben ist, sehr früh als Fünfjähriger und sie darüber den Kontakt hat und äh äh das ist was, kann es nicht beweisen, was, aber das ist was. Und dann hat sie mich eben jetzt

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kürzlich gefragt auch dann hast du noch hast du Kontakt noch zur Margerät und ich habe gesagt, nein, sie ist weg. Sie sie ist dabei sich einzufinden in der anderen Dimensionen. Und dann war ich jetzt spazieren. Hier gibt’s in nicht weit entfernt einen See und ich saß dann ganz ein schöner Tag und ich saß ganz lange da und habe auf das Wasser geguckt und auf einmal war es so klar äh nee, sie ist dabei, sie braucht die Heilung mit ihrer Ursprungsfamilie, ne? Sie ist 32 geboren gewesen. Al ist eine

00:42:28
Familie, die diese Kriegsgeschichte hatte. und die nicht klar kamen mit den mit den Nazigeschichten und was das für die Kinder bedeutet hat und da war wirklich ab einmal ja und jetzt ist sie mit ihrer Schwester und ihrem Bruder alle sind an Krebs gestorben, ihrem Vater, ihrer Mutter. Jetzt sind die dabei sich zu finden oder die Seelenergien, was auch immer, ne? Und äh das ist es, was für sie jetzt ansteht. Und es war für mich erstaunlich, weil das habe ich nicht mit dem Kopf gedacht, ne? Aber sowas finde

00:43:04
ich total gerade total spannend in diese acht Räume hineinzugehen. Ja, und wenn wirklich alles parallel ist, sowieso alles gleichzeitig ist, dann ist es ja auch dann ist das ja auch nicht ungewöhnlich, wenn man dazu auch Zugang haben kann. Für mich ist diese Art Zugang was ganz normales, sage ich jetzt mal. Also, ich habe zwar nicht jeden Tag, aber ich habe schon ein paar verstorbene Seelen begleitet oder es tauchen welche auf, die irgendwie was brauchen. Manchmal sind es welche, die ich kenne, manche

00:43:43
auch welche, die ich nicht kenne. Mm. Und von daher ist es also die Gespräche mit denen sind fast sogar einfacher wie mit lebenden Menschen oft. Ja, weil die verstecken nichts mehr. Die sind einfach ehrlich. Also, wenn sie irgendwas nicht sagen wollen, dann dann sagen sie nichts, aber sie lügen nicht. So mein meine Erfahrung bislang und das macht’s für mich leichter. Also, es bringt jedenfalls Freude. Ich habe zwei Freundinnen, die eben diese mediale Ausbildung gemacht haben und jetzt da am Üben sind. Und die eine

00:44:24
hatte mir dann auch äh ein Gespräch mit meiner Mutter äh die ist dann aufgetaucht und es war ganz erstaunlich. Meine Mutter hat äh also ob die wirklich jetzt in dieser kurzen Zeit nach ihrem Tod, also in dem Jahr nach ihrem Tod unglaublich viele psychische Entwicklung, große psychische Entwicklung gemacht hat. Das was sie mir gesagt hat, war total wow, habe ich gedacht, ne? Gut. Was ist das? Aber es war es war trotzdem sie hat trotzdem referiert, also sich äh also Referenzen gehabt zu dem, was zwischen uns war.

00:45:04
Aber ich weiß nicht, was ich mich da gefragt habe, ob die Frau in meiner Aura gelesen hat oder ob sie äh in dem in dem in einem anderen Raum, also in dem Raum der Seelen der toten Seelen gewesen ist, ne? Da ich glaube, da gibt’s verschiedene Möglichkeiten, verschiedene Räume, wo man rein kann. Man kann in den Astralraum rein, man kann in den Kausalreinraum Raum rein und man kann eben in die Aura von jemandem rein. Ja, aber letztendlich ist war einfach schön. Hallo Victoria, hast du es geschafft wieder reinzukommen?

00:45:40
Gut, wir hatten als Thema, wer was ist uns wirklich wichtig jetzt noch und immer wieder dazu zu konzentrieren, den Fokus zu in den Fokus zu kommen, was ist mir wirklich wichtig, was möchte ich leben, was brauche ich, was ja und äh jetzt waren wir aber ein bisschen auch bei Sterbeprozessen und Umgang mit äh ja und Kontakt mit auch mit Menschen, die sich schon aus dem Leben verabschiedet haben. Also, ich finde es nach wie vor schwierig. Ich glaube, dass sowas passieren kann, aber ich glaube, mir ist

00:46:22
es noch nicht passiert, dass ich mit jemand verstorbenen hätte reden können. Vielleicht bin ich da so der Ungläubige. Ist das der Johannes oder Thomas oder irgendwo einer? Thomas. Okay. Ähm, ich habe es noch nicht erlebt und ich wüsste auch nicht, wie ich das äh sag wir mal mir erlauben könnte zu erleben. So, wir haben ja auch einfach nicht alle die gleichen Kompetenzen, gell? Wir sind unterschiedliche Typen und ja, wie trennt man? Also, das ist mein große Frage. Ihr seid integral informiert, also wirklich, wo ichmer

00:47:04
denkt, wo bitte ist ähm also der Unterschied zwischen rational, prä, transal, also, dass du so locker sagen kannst, ja, dann kann man sich einklinken in äh die verschiedenen äh Ebenen und d denke mal, bitte, wo ist wo ist die Abgrenzung zu esoterischem Wissen? Äh, also ich ich merke, ich zögere das sehr. Boah, für mich sind es Erfahrungen, die einfach dann wah so drin in sind in mir. Das ist als meine Erfahrung und ich möchte auch nicht irgendwas beweisen und oder sagen, ja, so ist es da, so so geht

00:47:50
es, sondern einfach ich weiß, diese Erfahrung ist für mich wichtig gewesen. Ich weiß, dass mein Sohn gestorben ist vor mittlerweile 13, 12, 13 Jahren, gell? Äh, da habe ich nachher ein paar schamanische Sitzungen gehabt, weil auch vorher schon in einer schamanischen Sitzung sowas komisches war, was ich nicht damals nicht interpretieren konnte, aber nach seinem Tod habe ich es interpretieren können, dass es inwi weit es mit ihm zu tun hatte, ne? Und nach seinem Tod habe ich wirklich noch ein ganz tolles Gespräch mit ihm gehabt da

00:48:25
in so einer Sitzung und das hat mir so geholfen, was auch immer es ist. Aber ich ich sag’s mal so, ich stell es mal auf diese Ebene und sag, das ist es. Es hat mir unglaublich geholfen, da in Frieden zu kommen damit. Und es sind jedes Mal beeindruckende Erfahrungen. Wirklich. Ja, ich denke, das sind nicht nur verschiedene Begabungen, aber auch verschiedene Art Daten, diese Dinge zulassen zu können und erleben zu können und nicht vor lauter Schreck dann wegzulaufen. Äh, so. Ich denke, das wäre

00:49:20
eher bei mir der Fall, äh, dass ich dann denke, oh Gott, oh Gott, oh Gott. Äh und ne und das ich habe als Muster in meiner Chorwohn in in den Dream Keys habe ich in ähm Interferenz und ich bin gut in immer dazwischen funken, wenn irgendeine schöne Entwicklung kommt. So äh denke ich, das hat sicher auch viel damit zu tun. Vielleicht könnte ich se ich glaube, dass ich ziemlich sensitiv eigentlich bin, ziemlich viel spüren kann, aber soweit da muss doch irgendein Aufpasser noch mal dazwischen funken und

00:49:58
mich zu schützen vor dem unsäglichen. Ich mache jetzt ein bisschen Witz draus, aber ich denke, das hat sicher sicher auch damit zu tun mit diesen Wächtern, die wir in uns tragen und die vielleicht bei bestimmten Dingen noch nicht bereit sind, ihren festen Zugriff etwas zu lockern. So würde ich das bei mir sehen. Ja, also nicht so. Ich habe mir ist jetzt so gedacht, ob du einen starken Skeptiker hast, der erste einmal in Frage gestellt, ne, bevor er dann alles drumherum schaut, bevor er aha ja sagen

00:50:35
kann, diese Skeptiker Energie. Magst du was sagen, Victoria? Wir sind relativ schon am Ende, aber ein bisschen was zu dem Thema. W schön. Ja, es tut mir leid. Ich weiß nicht, was los also mit dem Zoom ist. Ähm ja, ich würde ich bin eigentlich neugierig. Seid ihr alle mit ähm Christentum aufgewachsen oder oder andere oder nichts oder ein anderes Glauben? Ich bin in einer sehr katholischen Familie mit sehr stark katholischen Ahnen. Äh daher komme ich und habe das den Katholizismus als solches aber

00:51:30
hinter mir gelassen. Definitive. Ja, und ich bin äh protestantisch, zumindest mit äh mit Kindergottesdienst bis zur Konfirmation und ab da habe ich mich sehr distanziert und bin ja zur Kirche äh arbeitsmäßig als Chorleiterin dann hier in Rom wieder äh gekommen, aber ich habe mit Kirche nichts amhut, also mit dem, was die so ähm von sich geben, was nichts über glaube oder ja, glauben durch glauben. Natürlich glaube ich auch an irgendwas, aber ich würde es wahrscheinlich nicht Gott nennen und nicht äh

00:52:11
also nicht den Gott von von der Kirche, sondern ich nenne das meistens, wenn ich von Gott sprechen will, sage ich immer Universum. ist einfach nur ein anderer Name. Aber dass da was ist, würde ich sagen, ist zum Teil, glaube zum Teil auch, was Marie Ros sagt, gewisse Erfahrung, die da so reinspielen und wo du sagst, na das geht nicht mit rechten Dingen zu, also mit rational erklärbaren Dingen, sondern da muss noch irgendeine andere Kraft da dahinter sein. Ja, ist das für deine Frage okay? Ja. Und warst du ein Corleiterin bei einer

00:52:55
evangelischen Kirche in Rom oder Katholisch? Evangelisch. In auf Italienisch oder Deutsch? Deutsch. Ja, Deutsch. Das war eine deutsche Kirche. Evangelische Kirche in Rom. Interessant. Habe ich nicht gewusst. Und Anise und Anne. Ja, ich bin auch sehr sehr katholisch aufgewachsen. So wie Marie Ros. und habe das auch bis Anfang 30 sehr streng verfolgt, also sehr sehr ernsthaft verfolgt und dann gab es einen Moment, wo das schlagartig, also na es gab schon so einen Zweifeln und dann gab es einen Moment, da war das schlagartig

00:53:34
zu Ende und das war für mich erstmal eine große Befreiung und ja, meine eigene Spiritualität hat danach dann erst angefangen, weil ich bin einfach mit einem straffenden Gott groß geworden und das ist eine permanente Bedrohung gewesen. Ja, jetzt kann ich noch ergänzen. Ich ich bezeichne das, was mir passiert ist als religiösen Missbrauch an an der Kinderseele. Also, ich hatte ein ich bin in Kirch geschickt worden ähm bis ich ans Gymnasium kommen bin, jeden Tag in der Früh den Gottesdienst zu besuchen

00:54:11
und strafender Gott und Beichte und alles. einen angstvollen Vater. Äh ja und ich habe eigentlich äh ich glaube bis 50 sozusagen gebraucht, um mich von dieser Angstvor Hölle strafend dem Gott und gibt’s einen. Also ich habe natürlich dann eine Atheismusphase auch durchgemacht mat, also auch mit den Männern, mit den Partnern, die alle sozusagen wissenschaftlich argumentiert haben und aber gleichzeitig ist das Human Design z.B. diese Entdeckung das dieser die Kosmologie vom Human Design, das hat eine Sehnsucht bestätigt, dass

00:54:49
ich eben eine globale Spiritualität suche und The Chad und all diese Themen, die ich ja schon vorher beschäftigt hatte, mich mit denen, also es war immer die Suche nach einer Spiritualität, die global ist, jenseits von ähm bestimmten Traditionen. Also ich Sophismus, also ich habe immer wieder versucht Buddhismus über Yoga, aber eben eigentlich werf immer auch vor nichts gründlich. Also ja, ich habe einen großen Überblick, was es alles gibt, aber nicht wirklich tief und ja, so ist es. Und was ist bei dir? Warum fragst du?

00:55:33
Ja, nur ähm weil also diese also das was es tut mir leid, dass ich das also das Hauptteil von dem Gespräch ähm vermisst habe. Aber was Heidi gesagt hat, dass ich als ich reinkam über also also wenn etwas so ein eine Erfahrung passieren würde, also ob man sich abschreckt davon und ich kam rein gerade als Marie Rose das ähm geschildet hat dieses Gespräch und das war mit deinem Sohn habe ich es gehört. Ja. Und ähm und ich habe auch Freunde, die ich habe hat eine stark katholische Freundin, die bis

00:56:18
zu ihrem Tod, sie war 90 Jahre alt, dass sie starb, das war so vor zwei Jahren, glaube ich. Ähm, sie hat gesagt, ihre ähm ihre ihre Trostvater sich ständig mit ihrem verstorbenen Mann gesprochen hat. Und ich war so neidig, weil oder neidig, weil ich würde ganz gern mit meinem Mann noch äh reden, aber das ist mir nie äh passiert. Und und das war fand ich eigentlich interessant, weil ähm weil Annem für sich ähm sie war sehr stark katholisch, war täglich in der Messe und ähm soweit ich weiß, ist das ähm

00:57:05
eigentlich sozusagen ein Verbot, dass man mit den Toten spricht. Ich weiß, ich bin nicht sicher ähm aber ich fand das so interessant, dass sie das wirklich erlebt hat. Und das hat sich so getröstet und ähm ich war sehr, also sehr glücklich für sie und hab ja, wie gesagt, war ich fast neidisch, also weil ich ähm aber ich finde das interessant, wie also was man selber wie offen man selber ist für spirituelle Erfahrungen oder geistliche Erfahrungen und ob man sich davon Das ist genauso so glaube ich mit der Liebe,

00:57:49
also jemand kann man lieben, aber wenn man nicht also den anderen nicht wirklich lieben mag oder so sozusagen, dann dann ist das ich weiß nicht, ich ich das muss wie ein Gespräch sein, dass das hin und her, aber wenn man das wünscht, z.B. Also wie gesagt, dass ich gerne mit meinem Mann reden würde, ähm ist dann die Frage, wieso nicht, wenn es anderen passiert? Also, es ist es ist ein ein äh ein großes Mysterium irgendwie. Und ähm ja, ich ich also für mich war das Glück, dass ich mit also total frei

00:58:34
aufgewachsen bin und ich gehe jetzt täglich in die katholische Kirche. Bin zwar nicht katholisch und ähm so wie ein ich weiß nicht, wie ein Double Agent. Also das ich meine ich meine ich ähm ich finde die die alle also die Sekten von von Christentumig finde sie sogar heidisch oder heidnisch oder wie heißt das? Ähm weil Christus das war sein letztes Gebet. Also im ähm bei dem letzten Abend mal hat er gebeten zu seinem Vater gebeten, dass alle eins werden und dann sofort nach seinem Tod war eine splitter Versplitterungen. Das

00:59:20
geht noch weiter, also schon seit Millenni und ich finde das ganz schrecklich. Also, ich würde nie bei einer Kirche ähm ich bin zwar also ich bin Christ, wie heißt das? Christin, whatever. Sounds funny. Okay. Ähm, aber total ähm also ohne, also ich würde nie zu einem so Bekenntnis oder ein ähm ich glaube schon, aber ich glaube, dass alles sonst von alles von Menschen zerstört worden ist. Das ist einfach äh menschliche Natur, also dass sie ähm höchstwahrscheinlich, wenn ich katholisch aufgewachsen wäre

01:00:07
oder in irgendeiner Religion ganz strickt, hätte ich das auch so bald wie möglich, also total abgelehnt. Aber wie gesagt, habe ich das Glück gehabt, dass ich so frei aufgewachsen bin, dass ich könnte wählen, was ich wollte und wurde aber erzogen. Also meine Mutter hat mir ähm ich ich habe gesagt, ich bin Atheist, also schon mit 8 Jahren habe ich das äh gesagt und meine Mutter, der die sie war sehr ähm hat sehr viel Glauben, also sie war schon christlich, aber wir sind nicht in eine Kirche gegangen und sie

01:00:49
hat gesagt, das ist intellektuelle ähm wie heißt das? Ähm, irresponsible hat sie gesagt. Wie heißt das auf Deutsch? Meine Mutter derzeit was? Unverantwortlich. Unverantwortlich. Ja, genau. Ja. Und sie hat gesagt, ähm ich ich ähm Oh, verzeig challenge words. Sie hat gesagt Herausforderung. Was? heraus eine Herausforderung Herausforderung. Ja, sie hat gesagt, du musst die Bibel lesen. Die Bibel ist schon seit 2000 Jahre in unserer Kultur und du und ich sie hat nicht gesagt, du musst sie hat sie so das war eine so

01:01:41
Herausforderung ähm und sie hat gesagt, dann kannst du zu mir kommen und sagen, ich bin Atheist. Aber bis dann, wenn du überhaupt nichts gelesen hast, nichts studiert hat, du sagst das einfach, weil das dir gefällt, das zu sagen. Und sie hat schon gewusst, ich habe schon mit drei Jahren gelesen, also ich konnte schon die Bibel, ich habe schon ähm äh War and Peace von Tolstoy gelesen. Ähm, also das vielleicht noch länger als die Bibel sei und meine Mutter und ich habe’s das immer ich habe es große

01:02:19
Admiration für meine Bewunderung für meine Mutter, dass sie das sie hat mir mich total freigelassen, aber hat nur gesagt, ja, wenn wenn du ein ähm nicht Glaubensbekenntnis äh sagen möchtest, dann sollst du trotz der das sollst du hinter dir das Studium haben, also das was was ist das eigentlich, was ist Christentum oder Glauben? Und ähm ich fand das groß, es tut mir wahnsinnig leid, also alle meine katholischen Freunde auch die noch in die Kirche gehen, sagen, dass sie irgendwelche ähm also furchtbar Erfahrungen gehabt haben,

01:03:04
entweder in der Schule oder in der im Katekchismus, also Klassen oder was weiß ich. Und das ist für mich so entsetzlich und noch ein Beweis, dass diese diese ähm menschliches Institution eigentlich das wirkliche Glauben, das wirkliche spirituelle verhindert und sogar zerstören kann. Also das ist ähm Aber ich würde sagen, ich habe sehr lang geredet, aber das war Du hast gefragt, wieso an Anne und das ist ähm Ja, es ist extra Redezeit. Du hattest extra Du hattest extra Redezeit. Wir sind jetzt schon über die Stunde raus.

01:03:45
Ja, für zeigen. Ja, interessant. Ja, das ist durchaus ein Thema, was wir noch mal weiter machen könnten, nicht? ist glaube oder nicht glaube. Und was ich besonders gut finde, wenn deine Mutter gesagt hat, urteile nicht über etwas, was du nicht kennst. Und da fühle ich mich auch sehr. Ich sage auch manchmal, ich bin Atheist, aber ich weiß nicht wirklich, was in der Bibel steht. So ein paar Zitate, aber nicht wirklich. Habe mich nie damit auseinandergesetzt. Das war jetzt gerade so ein kleiner Pixer, ja, den du bei mir hinterlassen

01:04:21
hast. Ja, ihr Leben im allgemein. Ich war in einem Gespräch vor ein paar Tagen über Musik. Äh, das war ein Zoom Gespräch mit mit Leute, die die ich nicht kenne und die haben alle gesagt, ähm, ich kann nicht singen und deswegen werde ich nie singen. Und ich habe gesagt, dass wenn du sprechen kannst, kannst du schon singen. Das heißt, die die Stimme funktioniert und das ist nur äh und das war genau dasselbe, dass man, wenn man nicht weiß oder studiert hat, dann hat man Angst davor oder hat irgendwelche schlechte

01:04:58
Erfahrungen und dann geht man nicht weiter. Das ist in allen Bereichen eigentlich. Und ähm ja, aber ich würde sagen, ich habe noch länger geredet. Wir sind Ja, ich hab schon ich habe schon versucht die Ausleitung anzubringen. Das mir gerade nicht gelungen. Einfach noch ein kurzes Wort alle für von allen. Ich habe schon genüg, aber danke, dass ihr noch da seid. Ja, ich bin weiterhin mit dem Thema beschäftigt, staune eben über das, was ich jetzt gehört habe und ich ich ähm ja, also es ist einfach ein großes

01:05:54
Thema, ein großes Mysterium. Ja. Ja, das auf jeden Fall Mysterium. Also für mich, ich nenne es spirituelle Anbindung und ich freue mich, dass ich für mich äh den Eindruck habe, ich habe eine spirituelle Anbindung und ich muss weder die Bibel lesen noch sonst was. äh äh das ist so ein ganz eigener Weg, der sich gefunden hat und wo sicher ganz viele kulturelle Einflüsse mitspielen eben auch, wo ich ganz viel mich hier und da rum geguckt habe und irgendwo eine das ist wieder der Punkt der Erfahrung, dass ich etwas spüre und

01:06:37
merke, dass das mich immer wieder stärkt und immer wieder auch wenn es Leben ganz schwierig wird, dann ist da was ich eben spirituelle Anbindung nenne und äh das für mich gut ist, um in diesem Leben klarzukommen. Soweit von mir. wollte noch mal drauf hinweisen, dass wir den die Verbindung vom Tod zu unserer Wünscheliste ist eigentlich sehr eng, weil das typischerweise guckt man sich die Wünsche noch mal an, bevor man abtritt, denke ich wirklich nach dem Film die Bucketlist, ne? Also die Löffelliste aufschreiben,

01:07:26
was will ich noch erleben, bevor ich sterben muss. Genau. Und diese Art von zusammenhängen erfreuen mich immer erfreuen mein Herz. Ja, war wir eine ganz schöne Fahrt, nicht hin und her. Ganz gut. Ich freue mich drüber, dass ihr da mit dabei wart und Spiritualität. Ich glaube, wir sollten da noch mal und Tod und diese ganzen Geschichten noch mal tiefer reingehen. Es interessiert mich natürlich auch. Ich meine, ich bin ja auch nichtmer so schrecklich weit weg. Jedenfalls statistisch gesehen äh sind

01:08:02
wir die Generation, die demnächst dran ist. Insofern sich damit zu beschäftigen ist wahrscheinlich nicht verkehrt. Ich danke euch allen. Bis nächsten Monat. Macht es gut. Ciao.

Zusammenfassung

### Zusammenfassung
Das Video zeigt eine lebendige Gesprächsrunde von Frauen, die sich virtuell treffen, um über das Thema „Was ist uns im Leben wichtig?“ zu sprechen. Dabei reflektieren sie persönliche Erfahrungen, Lebensphasen, spirituelle Fragen, Beziehungen und den Umgang mit Alter, Krankheit und Tod. Die Teilnehmerinnen teilen offen ihre Gedanken zu Lebensfreude, innerem Frieden, der Bedeutung von Kommunikation und zwischenmenschlichen Verbindungen sowie zu spiritueller Anbindung und Erfahrungen mit Sterbeprozessen. Ein zentrales Thema ist auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, begleitet von der Frage, wie man eine erfüllte Lebenszeit gestalten kann. Die Gruppe tauscht sich zudem über individuelle Praktiken, wie Lichtsprache, Musik und Meditation, und den Stellenwert von Glauben und Spiritualität aus. Die Gespräche zeigen eine Mischung aus Lebensweisheit, Akzeptanz des Alters und der Suche nach tieferem Verständnis über Leben und Tod.

### Highlights
– 🌸 Offener Austausch über persönliche Lebensphasen und spirituelle Themen
– 💬 Bedeutung von tiefgründigen Gesprächen und menschlichen Beziehungen
– 🧘‍♀️ Vorstellung von Lichtsprache als spirituelle und energetische Manifestationsmethode
– 🤝 Reflexion über die Herausforderungen und Chancen von Kommunikation im Alter
– 🌟 Umgang mit Trauer, Sterbeprozessen und spiritueller Anbindung
– 🎶 Musik und Gesang als begleitende Kraft in Lebens- und Sterbephasen
– 📜 Diskussion über Glauben, Zweifel und die individuelle spirituelle Suche

### Wichtige Erkenntnisse
– 🌿 **Lebensqualität im Alter durch innere Ruhe und Akzeptanz:** Die Teilnehmerinnen berichten, wie sie trotz körperlicher Einschränkungen und Krankheit Freude im Leben finden, vor allem durch die Pflege von Beziehungen und spiritueller Praxis. Das Altern wird als Prozess gesehen, bei dem es gilt, sich auf das Wesentliche zu besinnen und neue Wege der Selbstfürsorge zu finden.
– 💬 **Kommunikation als Schlüssel zu erfüllten Beziehungen:** Im Gespräch wird deutlich, wie wichtig klare, ehrliche und respektvolle Kommunikation ist, besonders im Umgang mit Konflikten und altersbedingten Veränderungen. Die Fähigkeit, Grenzen zu setzen und eigene Bedürfnisse auszudrücken, wird als befreiend erlebt.
– 🔮 **Lichtsprache als innovative Methode der Manifestation:** Die Lichtsprache verbindet traditionelle Chakrenlehre mit neuen Erkenntnissen aus Human Design. Sie dient als Werkzeug, um energetische Blockaden zu lösen und persönliche Wünsche auf geistiger Ebene zu manifestieren. Die Integration von Heiliger Geometrie und Farben macht sie zu einem besonderen spirituellen Ansatz.
– 🌟 **Sterbe- und Trauerprozesse als Lern- und Transformationsräume:** Die Begleitung von Sterbenden und das Nachspüren von Übergängen wird als wichtige Lebenserfahrung beschrieben. Dabei spielen Rituale, Musik und spirituelle Anbindung eine zentrale Rolle, um den Abschied zu erleichtern und inneren Frieden zu finden.
– 🎵 **Musik als Medium für Verbindung und Heilung:** Musik, Singen und Atemübungen werden als kraftvolle Mittel erlebt, um emotionalen Ausdruck zu finden, Trost zu spenden und spirituelle Erfahrungen zu vertiefen – sowohl im Alltag als auch in der letzten Lebensphase.
– 🌌 **Spiritualität als individuelle Suche jenseits institutioneller Religion:** Die Frauen reflektieren ihren unterschiedlichen Umgang mit Glauben, von katholischer Erziehung über Distanzierung bis hin zu freier, persönlicher Spiritualität. Die Suche nach universeller Anbindung und Sinn ist geprägt von Offenheit und dem Wunsch nach authentischer Erfahrung statt Dogma.
– 🧠 **Skepsis und Offenheit im Spannungsfeld von Rationalität und Mystik:** Das Gespräch zeigt, dass unterschiedliche Menschen ganz verschiedene Zugänge zu spirituellen Erfahrungen haben – von Skepsis und kritischer Reflexion bis zu tiefem Glauben und medialen Erlebnissen. Die Balance zwischen Verstand und Gefühl wird als Herausforderung und Bereicherung zugleich empfunden.

### Ausführliche Analyse und Kontextualisierung
Die Gesprächsrunde vermittelt einen sehr persönlichen und ehrlichen Einblick in die Lebenswirklichkeit älterer Frauen, die sich mit Fragen der Bedeutung, des Alters, der Spiritualität und der zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigen. Der Diskurs ist geprägt von einem integralen Lebensansatz, der körperliche, geistige und seelische Aspekte miteinander verbindet.

Besonders auffällig ist das Bedürfnis nach authentischer Kommunikation. Die Teilnehmerinnen sprechen offen darüber, wie sie lernen, ihre Grenzen zu respektieren, auch wenn das bedeutet, dass manche Beziehungen sich verändern oder enden. Dies ist ein Zeichen von Selbstfürsorge und Reife, die im Alter an Bedeutung gewinnt. Sie thematisieren, dass tiefer Austausch, gegenseitiges Verstehen und klare Worte mehr Lebensqualität bringen als oberflächliche Begegnungen oder erzwungene Kontakte.

Die Lichtsprache wird als modernes, spirituelles Werkzeug vorgestellt, das traditionelle energetische Systeme mit neuen Erkenntnissen kombiniert. Diese Methode wird nicht nur als Manifestationshilfe, sondern auch als Unterstützung bei der persönlichen Weiterentwicklung verstanden. Die Verbindung zu Human Design und die Verwendung von heiliger Geometrie zeigen, wie alte Weisheiten und moderne Spiritualität ineinanderfließen können.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist der Umgang mit Tod und Sterben. Die Frauen berichten von eigenen Erfahrungen mit Trauer, von der Begleitung Sterbender und von spirituellen Praktiken, die diesen Prozess erleichtern. Dabei wird deutlich, wie individuell dieser Weg ist – manche finden Trost in Musik, andere in Gesprächen mit Verstorbenen oder in meditativer Anbindung an das Universum. Die Akzeptanz des Nichtwissens und die Offenheit für das Mysterium des Lebensendes sind wichtige Haltungen.

Musik und Gesang treten als verbindende Kraft hervor, die emotionale Tiefe schafft und auch in schwierigen Situationen Halt gibt. Die Teilnehmerinnen zeigen, wie sie diese Mittel nutzen, um Nähe zu vermitteln, Trost zu spenden oder eigene Gefühle auszudrücken. Diese Praxis unterstreicht die Bedeutung von schöpferischem Ausdruck und Ritual in einem ganzheitlichen Lebensverständnis.

Die Diskussion über Glauben und Religion reflektiert die Spannung zwischen tradierten Institutionen und persönlicher Spiritualität. Es wird deutlich, dass viele Erfahrungen mit Kirche von Zwängen und Ängsten geprägt sind, während eine freie, individuell gelebte Spiritualität als befreiend und kraftvoll erlebt wird. Die Suche nach einer universellen Spiritualität, die über konfessionelle Grenzen hinausgeht, spiegelt moderne, pluralistische Lebensrealitäten wider.

Schließlich zeigt die Runde, wie unterschiedlich Menschen mit spirituellen Erfahrungen umgehen: Skeptiker hinterfragen, offene Seelen erleben mediale Kontakte, und wieder andere integrieren Rituale und Gebete in ihren Alltag. Diese Vielfalt wird als Bereicherung und Herausforderung gleichzeitig gesehen, denn sie verlangt eine Balance zwischen Offenheit und kritischer Distanz.

Insgesamt vermittelt das Gespräch ein Bild von Frauen, die sich in einer späten Lebensphase befinden, in der Rückblick, Akzeptanz und das bewusste Gestalten der verbleibenden Zeit zentrale Themen sind. Die Verbindung von persönlicher Erfahrung, spiritueller Suche und praktischen Lebensfragen macht die Diskussion wertvoll und tiefgründig.

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